Zurück
Vorteile
Mitglieder
Förderer & Partner
Produkte
Verfahren
Überwachung
Produktzertifizierung
Schadensanalyse
Tagungen
Kurse
Abschlüsse & Meister
Online
Inhouse-Schulung
Whitepaper
Material
Prozess
Messtechnik
Kreislaufwirtschaft
Digitalisierung
Kooperationsprojekte
Qualitätspolitik
Zertifizierungsablauf
Downloads
Unsere Mission
Standorte
Karriere
Presse
Podcast
Nachhaltigkeit
Zurück
Forschung

SKZ-Industrieprojekt zur Faserlängenanalyse erfolgreich abgeschlossen

Faserlängenanalysen unterschiedlicher Labore ergeben oftmals deutlich abweichende Kennwerte. Am SKZ wurde daher ein Industrieprojekt erfolgreich abgeschlossen, in dem die Ursachen ermittelt und Lösungen erarbeitet wurden. Ein Folgeprojekt verspricht weitere Verbesserungen.

30.08.2022
Fasern unterm Miskroskop

Mikroskopieaufnahme und Scan einer Probe zur Detailuntersuchung des Staubanteils (Foto: SKZ)

Handlungsempfehlungen für vergleichbare, reproduzierbare Faserauswertungen stehen zur Verfügung

Verglichen mit z.B. einem Zugversuch erfordert die Messung der Faserlängenverteilung für den gleichen Zugstab eine Vielzahl von Schritten. So müssen nach der Probenentnahme erst noch die Veraschung, Probenaufbereitung, Bilderfassung und Faserverfolgung durchgeführt werden. Erst danach liegen alle notwendigen Daten für das Histogramm der Längenverteilung vor. Jeder dieser Schritte unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren und Freiheitsgraden bei der Durchführung, die in der Folge zu Unterschieden zwischen Laboren führen.

Frei erhältliche Handlungsempfehlungen
Im Februar 2021 wurde daher am SKZ ein Industrieprojekt zusammen mit den Firmen Arburg, BASF, Evonik, Kautex, KraussMaffei, MOCOM und ZF gestartet. In diesem wurden die Einflüsse auf die einzelnen Auswertungsschritte detailliert untersucht. Ziel war es, Handlungsempfehlungen für eine möglichst reproduzierbare, fehlerunanfällige Vorgehensweise zur Prüfung der Faserlängenverteilung zu geben. Ebenso wurden Ergänzungen und Verbesserungen an den Algorithmen der SKZ-eigenen Auswertungssoftware FiVer vorgenommen. Während die Einsicht in die wissenschaftlichen Hintergründe den Projektteilnehmern vorbehalten bleibt, werden die Handlungsempfehlungen, nach ihrer Validierung, allen Interessenten frei über das SKZ zugänglich gemacht. Damit soll industrieweit eine Basis für vergleichbare, anbieterunabhängige Faserlängenanalysen geschaffen werden.

Anschlussprojekt
Zwei Ringversuche konnten die großen Verbesserungen gegenüber der Ausgangssituation belegen, jedoch sind bei der Veraschung und besonders der manuellen Probenaufbereitung noch nicht alle Fragestellungen abschließend geklärt. Zudem wurde die Dispergierung langer Fasern, die zur Knäuelbildung neigen, im ersten Projektteil zunächst zurückgestellt. Zur Klärung der offenen Punkte wird daher ein Anschlussprojekt mit einer Laufzeit von einem weiteren Jahr gestartet. Gerne können weitere Partner von den umfangreichen Untersuchungen, die im vierten Quartal 2022 starten, profitieren.

 

Alle Nachrichten anzeigen

Ansprechpartner:

Manfred Popp
Spritzgießen und Additive Fertigung
Würzburg
+49 931 4104-200
m.popp@skz.de

Ihr Browser ist veraltet

Für das beste Nutzererlebnis auf unserer Webseite empfehlen wir die Verwendung eines aktuellen Webbrowsers. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um alle Funktionen störungsfrei verwenden zu können.