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Dielektrische Analyse

Die dielektrische Analyse (DEA) findet v. a. bei Duroplasten und Klebstoffen zur Aushärtungsüberwachung Anwendung. Hierzu werden die (polaren) Materialien zwischen zwei Elektroden eingebracht und ein elektrisches Wechselfeld angelegt. Dadurch richten sich Dipole und Ionen in Feldrichtung aus. Die Elektroden sind oft spezielle interdigitierende Kamm-Sensoren, da sie durch die spezielle Feldanordnung eine Messung mit einseitigem Probenzugang ermöglichen. Die Dipole im untersuchten Material oszillieren mit der Frequenz des Wechselfeldes, allerdings mit einer Phasenverschiebung. Diese und die zugehörige Signalamplitude sind abhängig von der Beweglichkeit der Ionen und Dipole. Mit den beiden Größen können die komplexe dielektrische Permittivität und die Ionenleitfähigkeit berechnet werden. Der Kehrwert von Letzterer, die Ionenviskosität, wird aufgrund der guten Korrelation mit der rheologisch bestimmten Viskosität zur Charakterisierung des Aushärteverhaltens verwendet. Sie besitzt ihr Minimum beim Start der Vernetzungsreaktion (hohe Beweglichkeit) und erreicht bei vollständiger Aushärtung (geringe Beweglichkeit) ein Plateau.  

Dr. Linda Mittelberg
Bereichsleiterin Qualität und Lebenszyklus | Gruppenleiterin Spektroskopie
Würzburg
l.mittelberg@skz.de

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