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Glasübergang

Der Glasübergang bzw. Glasübergangsbereich ist ein thermischer Übergang, bei dem ein amorphes oder teilkristallines Polymer von einem harten und spröden Zustand (glasartig) in einen weichen und flexiblen Zustand (gummiartig) übergeht. Dieser Vorgang tritt bei einer spezifischen Temperatur auf, die mit als Glasübergangstemperatur (Tg) bezeichnet wird. Die Beweglichkeit der Polymerketten nimmt bei Erreichen des Tg zu, wodurch das Material verformbar wird.

Der Glasübergang beeinflusst maßgeblich die mechanischen Eigenschaften eines Polymers und spielt eine wichtige Rolle bei der Anwendung von Kunststoffen in verschiedenen Temperaturbereichen. Die Glasübergangstemperatur hängt von der chemischen Struktur des Polymers sowie auch von möglichen Additiven ab.

Christian Eck
Senior Scientist | Fügen und Oberflächentechnik
Würzburg
c.eck@skz.de

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