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Wissen

Arrhenius-Gleichung

Die Arrhenius-Gleichung beschreibt den temperaturabhängigen Verlauf der Reaktionsgeschwindigkeit chemischer Prozesse und ist in der Polymerwissenschaft von zentraler Bedeutung, insbesondere für Alterungs-, Diffusions- und Abbaumechanismen in Kunststoffen.

Arrhenius-Gleichung

Dabei gilt:
k: Reaktionsgeschwindigkeitskonstante
A: Präexponentieller Faktor
EA: Aktivierungsenergie [J·mol⁻¹]
R: Universelle Gaskonstante (8,314 J·mol⁻¹·K⁻¹)
T: Absolute Temperatur [K]

Beispiele für Anwendungsmöglichkeiten in der Kunststofftechnik:

  • Thermische Alterung
    Vorhersage der Lebensdauer von Kunststoffen bei erhöhten Temperaturen.
  • Diffusionsprozesse
    Beschreibung temperaturabhängiger Permeation von Gasen oder Flüssigkeiten.
  • Reaktionskinetik
    Analyse von Vernetzungs-, Abbau- oder Kristallisationsprozessen.
  • Zeit-Temperatur-Verschiebungsprinzip
    Berechnung von Verschiebungsfaktoren. 

Lässt sich die Temperaturabhängigkeit eines Prozesses (beispielsweise die Abhängigkeit der Versagenszeiten t bei der thermischen Alterung) mit der Arrhenius-Gleichung beschreiben, so ergibt sich im sogenannten Arrhenius-Plot (Auftragung von log t über 1/T) ein linearer Verlauf. 
 

Abbildung: Arrhenius-Plot (Grafik: SKZ)

Arrhenius-Plot
Dr. rer. nat. Mirko Wenzel
Expert Scientist | Bauteileigenschaften
Würzburg
m.wenzel@skz.de

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