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Material

Entwicklung maßgeschneiderter Compounds
Neben klassischen Thermoplasten wie Polyolefinen, Polyvinylchlorid, Polyestern, Polyamiden, Polycarbonaten oder Styrolcopolymeren sowie deren Blends forschen wir an der Entwicklung von Biopolymeren, Wood Polymer Composites (WPC), Hochleistungskunststoffen, Nanocomposites und thermoplastischen Elastomeren (TPE).

Prozess

Verarbeitung und Weiterbearbeitung von Kunststoffprodukten
Wir arbeiten an Themen mit starkem Bezug zur industriellen Umsetzung. Dabei können wir auf ein großes Netzwerk vertrauen, das unsere Kompetenzen ergänzt. So gelingt es uns, innovative Lösungen für Ihre Fragestellungen zu entwickeln.

Messtechnik

Fehler entdecken und Gefahren minimieren
In der Kunststoffindustrie werden unterschiedliche Prüfmethoden zur Prozessüberwachung und Bauteilprüfung eingesetzt. Sie helfen bei der Schadensanalyse, Qualitätskontrolle und Produktüberwachung. 

Kreislaufwirtschaft

Auch im Abfall stecken wertvolle Rohstoffe
Wir arbeiten an Themen mit starkem Bezug zur industriellen Umsetzung. Dabei können wir auf ein großes Netzwerk vertrauen, das unsere Kompetenzen ergänzt. So gelingt es uns, innovative Lösungen für Ihre Fragestellungen zu entwickeln.

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Additive Fertigung
Schweißen
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Prozesse

Additive Fertigung

3D-Druck ist in aller Munde und hält mit atemberaubender Geschwindigkeit Einzug in den privaten und industriellen Alltag. Die gänzlich neuen Formgebungsmöglichkeiten revolutionieren gerade die Produktionsprozesse. Das SKZ trägt dem Rechnung und erweiterte seine Forschungs- und Ausbildungsangebote innerhalb eines Kompetenzzentrums für 3D-Druckverfahren, dem Center for Additive Production (CAP) in Würzburg. Mit der rasanten technischen Entwicklung muss zugleich auch der Know-how-Transfer in die Unternehmen Schritt halten. Dazu wurden u. a. neue Lehrgänge konzipiert. Damit steht eine zentrale, kompetente und unabhängige Anlaufstelle für Industriebetriebe bezüglich aller etablierten 3D-Druckverfahren, der Materialentwicklung, möglicher Qualitätssicherungsmaßnahmen und der Bildung von Mitarbeitern zur Verfügung. Der Wettlauf um die profitable Nutzung additiver Fertigungstechnologien für Serienprodukte ist global erkennbar und Europa kann und muss kraftvoll und nachhaltig um eine Vorreiterrolle kämpfen. Das hervorragend vernetzte CAP bildet hierfür einen zentralen Leuchtturm.
 

Unser Center for Additive Production unterstützt Sie bei der

  • Anwendungsnahen Forschung und Entwicklung

  • Absicherung qualitativer Eigenschaften

  • Kostenreduzierung durch Prozess- und Materialoptimierung

  • Entwicklung neuer Materialien mit optimierten Eigenschaften

  • Anwendungsnahen Prozessberatung

  • Schulung von Mitarbeitern

Dipl.-Ing. Georg Schwalme
Bereichsleiter Spritzgießen und Additive Fertigung
Würzburg
+49 931 4104-372
g.schwalme@skz.de

Dienstleistungen

Design for additive manufacturing – Konstruktionsberatung

Zwar besitzen die Verfahren der Additive Fertigung einen hohen Freiheitsgrad hinsichtlich der Komplexität und Gestaltungsfreiheit, dennoch existieren hier – wie auch bei anderen Herstellungsverfahren – fertigungsbedingte Restriktionen. Damit Sie zuverlässig zu dem gewünschten Ergebnis kommen begleiten wir Sie bei der konstruktiven Auslegung Ihrer Komponenten, von der Idee bis zum fertigen Bauteil.

Kontakt:
Kevin Popp
0931 4104-643 | k.popp@skz.de

Materialentwicklung

Im hochmodernen SKZ Technikum wird an der Entwicklung neuer Materialien für das pulverbasierte Lasersintern, das filamentverarbeitende Fused Layer Modeling (FLM) und das Granulat-Verfahren ARBURG Kunststoff-Freifromen (AKF) geforscht. Von der Compoundierung angepasster Materialrezepturen über die Überführung in Pulver- oder Filamentform bis hin zur Erprobung auf frei parametrierbaren Lasersinteranlage, FLM-Druckern und freeformer verfügt das SKZ über alle Möglichkeiten für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten entlang der gesamten Prozesskette. Verschiedene Compounder und Filamentextruder, eine Labormühle und zahlreiche Partikelmessgeräte zur Pulvercharakterisierung sowie alle Prüfmaschinen für die anschließende Bauteilcharakterisierung (mechanische, thermische, anwendungsspezifische Eigenschaften) stehen zur Verfügung.

Kontakt:
Patrick Limbach
p.limbach@skz.de | 0931 4104-473

Herstellung von Probekörpern

Die Herstellung von Probekörpern nach unterschiedlichsten Normen und Sonderprüfkörpern ist Bestandteil unserer zahlreichen Kunden- und F&E - Aktivitäten. Weiterhin bieten wir die Möglichkeit, noch nicht vorhandene Geometrien kundenspezifisch herzustellen.

Mögliche Probekörper

  • Prüfkörper für Zug-, Biege-, Schlagprüfungen
  • Durchstoßprüfungen
  • Brandprüfkörper
  • 2K-Prüfkörper
  • Prüfkörper zur Beurteilung der Einfärbbarkeit
  • Prüfkörper zum Umspritzen von Einlegeteilen
  • Platten mit unterschiedlichsten Abmessungen, Dicken und Oberflächen
  • individuelle Prüfkörper oder -platten
     

Kontakt:
Irena Heuzeroth 
i.heuzeroth@skz.de | 0931 4104-658 

Prozessanalyse

Das Team besteht aus erfahrenden Ingenieuren, Technikern und Meistern. Bei einer vor Ort Beratung können wir Sie bei der Prozessanalyse und -optimierung unterstützen sowie in Absprache nahezu alle prozessrelevanten und qualitätsbestimmenden Messgrößen erfassen.

Kontakt:
Manfred Popp 
m.popp@skz.de | 0931 4104-200

Schweißen · Kleben

Das Fügen additiv gefertigter Bauteile mit Produkten aus anderen Fertigungsprozessen, wie z. B. Spritzgießen erweitert deren Einsatzspektrum. Hierdurch können die jeweiligen Vorteile gezielt und profitabel genutzt werden. 

Schweißen
Das Schweißverhalten von 3D-gedruckten Bauteilen konnte am SKZ bereits erfolgreich mittels Ultraschall- und Heißelementschweißen belegt werden. Gerne beraten wie Sie dahingehend auch für ihre Fertigungsprozesse.

Kleben 
Kleben zeigt aufgrund von der Möglichkeit, Hybrid-Verbindungen (Metall-Kunststoff) zu fügen und über flächige Kraftübertragung Spannungsspitzen wie beim mechanischen Verbinden (Schrauben, Nieten) zu vermeiden, große Vorteile gegenüber anderen Fügeverfahren. Beim Kleben erfahren die Bauteile keine thermische Beanspruchung und das Verfahren ist dimensionsunabhängig. Allerdings sind etablierte Vorbehandlungs- und Klebprozesse nicht ohne weiteres auf additiv gefertigte Kunststoffbauteile übertragbar, da sich durch das andere Fertigungsverfahren für einen anschließenden Klebprozess relevante Bauteilcharakteristika von denen konventionell gefertigter Bauteile unterscheiden.
 

Kontakt:
Dr. Eduard Kraus | +49 931 4104-480 | e.kraus@skz.de

Zum Bereich Kleben

Filamentherstellung

Für die Herstellung von 3D-Druck-Filamenten stehen am SKZ zwei Drahtextrusionslinien mit temperierter Wasserkühlstrecke, sowie ein Desktop-System für Schnellversuche zur Verfügung. Mittels eines dreiachsigen Lasermesskopfs werden Filamentdurchmesser und -ovalität online überwacht.

Kontakt:
Patrick Limbach
p.limbach@skz.de | 0931 4104-473

Materialabmusterungen

Bewertung des Verhaltens von Filamenten beim Drucken mit Hinblick auf: maximaler Massedurchsatz, Geometrietreue, Schwindung, Verzug und Eigenspannungen, Schichthaftung, Verhalten an Überhängen, Fähigkeit zur Überbrückung von Lücken, Anhaftung an der Bauplattform.

Kontakt:
Manfred Popp 
m.popp@skz.de | 0931 4104-200

Herstellung von Mustern und Prototypen

Auf unseren kommerziellen Druckern und Eigenbauten bieten wir Ihnen die Herstellung von Mustern und Prototypen an. Dabei können verschiedene Druckverfahren mit entsprechenden Vor- und Nachteilen bezüglich der erreichbaren Eigenschaften (Festigkeit, Steifigkeit, Bruchdehnung, Oberflächenrauigkeit, Gebrauchstemperatur, UV-Beständigkeit, Transparenz etc.) der Bauteile zum Einsatz kommen.

Kontakt:
Kevin Popp
0931 4104-643 | k.popp@skz.de

Zerstörungsfreie Prüfung · Prozessüberwachung

Sie möchten Informationen über Ihre additiv gefertigten Bauteile erhalten, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind? Das SKZ bietet die Integration und ggf. individuelle Anpassung zerstörungsfreier Prüfverfahren zur Überwachung von Druckprozessen und zur Beurteilung der finalen Bauteilqualität an. Auf diese Weise können Sie z. B. frühzeitig Fehlstellen wie eine fehlende Schichthaftung oder Geometrieveränderungen infolge von Verzug erkennen. 

Hierzu bietet das SKZ eine kostenneutrale Einschätzung Ihrer Prüfaufgabe an und ermöglicht vergleichende Untersuchungen an Ihren Bauteilen, um das geeignetste Verfahren unter Berücksichtigung technischer und wirtschaftlicher Aspekte zu identifizieren.

Kontakt:
Giovanni Schober | +49 931 4104-464 | g.schober@skz.de

Zum Bereich Messtechnik

Weiterbildung und Networking

Als Experten auf dem Gebiet der Kunstststofftechnik sind wir bestrebt, unser jahrzehntelang erworbenes Wissen an unsere Kunden weiterzugeben. Von der Materialentwicklung über Fertigungsprozesse bis hin zur Anwendung verschiedener Prüf- und Messmethoden – in unseren zahlreichen praxisorientierten Kursen erwerben Sie als Teilnehmer das nötige Wissen im Umgang mit dem Werkstoff Kunststoff. Dies beginnt bei der Wahl der richtigen Werstoffe und der Einhaltung fertigungsgerechter Konstruktionsregeln, ersteckt sich über die richtige Handhabung von Geräten und Maschinen zur Herstellung und Bearbeitung von Kunststoffbauteilen und endet beim richtigen Verständnis von Qualitätskriterien und dem damit verbundenen Einsatz von Prüf- und Messwerkzeugen.
Die Zusammenführung von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens sowie aus unterschiedlichen Brachen zum Austausch von Erfahrungen und fachlichem Know-how steht neben der reinen Wissensvermittlung für uns ebenfalls an vorderster Stelle. Unsere zahlreichen Fachveranstaltungen bilden dabei den idealen Ort für einen freien Austausch von Gedanken. Renommierte Referenten aus unterschiedlichsten Branchen und exzellente Fachvorträge machen die SKZ-Fachtagungen zu beliebten Treffpunkten innerhalb der Kunststoffbranche.

Zum Bereich Bildung

Technische Ausstattung

Extrusionsbasierte Verfahren

FLM: Fused Layer Modeling

Das Fused Layer Modelling (FLM) ist ein additives Verfahren, bei dem ein zugeführter Kunststoffdraht (Filament) in einem Düsenkopf aufgeschmolzen wird. Mit dem austretenden dünnen Schmelzestrang werden dann Kontur und Füllung der gewünschten Geometrie schichtweise aufgebaut. Durch die Verwendung eines entfernbaren Stützmaterials im Bereich von Überhängen sind dabei auch komplexe Geometrien mit Hohlräumen, inneren Strukturen und großen Wanddickensprüngen möglich.

Das Verfahren zeichnet sich durch folgende Vorteile aus:

  • Sehr breites Materialspektrum möglich
  • Mehrkomponententeile möglich
  • Einfache Erzeugung teilgefüllter Innenstrukturen für den Leichtbau
  • Preisgünstige Anlagentechnik
     

TripleF
SKZ Eigenbau – max. Bauvolumen: 450 x 300 x 320 mm,
max. 3 Druckköpfe, max. Düsentemperatur: 395 °C,
beheizbare Bauplattform bis ca. 220 °C, beheizbarer Bauraum bis ca. 220 °C

TripleF mini
SKZ Eigenbau – max. Bauvolumen: 300 x 200 x 260 mm,
Doppeldruckkopf für 2 Filamente, max. Düsentemperatur 395°C,
beheizbare Bauplattform bis 150°C, beheizbarer Bauraum bis 85°C

TripleF solid
SKZ Eigenbau - max. Bauvolumen 200 x 200 x 340 mm, Einzeldruckkopf,
max. Düsentemperatur 290°C, beheizbare Bauplattform bis 150 °C

Prusa i3 MK2 und MK3
Prusa Research - max. Bauvolumen 250 x 210 x 210 mm,
Einzeldruckkopf, zusätzliche Erweiterung zu 4K-Druck vorhanden,
max. Düsentemperatur 290°C, beheizbare Bauplattform bis 120°C

FLM Ultimaker
original@SKZ-Umbau - max. Bauvolumen 178 x 158 x 145 mm,
Einzeldruckkopf, zusätzlicher Druckkopf für höhere Durchsätze,
max. Düsentemperatur 290°C, beheizbare Bauplattform bis 150°C,
passive Bauraumheizung über die Plattform; auch aktive Heizung über externes Gebläse möglich bis ca. 70°C

Kontakt:

Anne Gruska 
a.gruska@skz.de | 0931 4104-378 

Manfred Popp 
m.popp@skz.de | 0931 4104-200 

CFF: Continous Filament Fabrication

Das CFF-Verfahren basiert grundsätzlich auf dem Prinzip des FLM-Verfahrens. Der Druckkopf verfügt über zwei verschiedene Düsen. Eine Düse legt das aufgeschmolzene Filament als "äußere Hülle" sowie die innere Matrix ab. Die zweite Düse dient der Einarbeitung von Verstärkungsfasern (Mögliche Fasertypen: Carbon-, Kevlar-, Glasfasern). Die mit Kunststoff benetzten Fasern werden durch die Düse erhitzt und auf die vorherige Schicht aufgebracht. Kurz vor Erreichen des Bahnendes trennt das integrierte Schneidwerk die Faser ab. Für steife und feste Bauteile kann neben den Fasern auch die Füllstrategie entscheidend sein.

Das Verfahren zeichnet sich durch folgende Vorteile aus:

  • harzloses System
  • Endlosfasern verarbeitbar
     

MarkTwo Markforged
Druck von Endlosfasern, max. Bauvolumen 320 x 132 x 154 mm
 

Freeformer: AKF (ARBURG Kunststoff Freiformen) 

Das ARBURG Kunststoff Freiformen ist ein neues additives Fertigungsverfahren und wurde von dem Familienunternehmen ARBURG GmbH + Co KG erstmals auf der K-Messe 2013 vorgestellt. Der Freeformer verarbeitet Standardgranulate, die er analog zum Spritzgießprozess mit Hilfe einer Dreizonenschnecke im Spritzaggregat aufschmilzt, und fertigt Bauteile durch den schichtweisen Aufbau kleinster, aneinanderhängender Tröpfchen. Die Austragseinheiten, zwei mit Piezotechnik getaktete Düsenverschlüsse, bleiben dabei starr, während sich der Bauteilträger bewegt.
 

AKF (Arburg)
Bauraumtemperatur: 50-120 °C; Masseverarbeitungstemperatur: max. 350 °C,
maximale Teilegröße 1-Komponente (x, y, z): 189 x 134 x 230 mm, maximale Teilegröße 2-Komponenten (x, y, z): 154 x 134 x 230 mm

3Devo
Verarbeitungstemperaturen bis zu 450 °C, Durchsatz: bis zu 1 kg/h,
Extruderschnecke auswechselbar und nitridgehärtet für abrasive Materialien, Mischzone für Zugabe von Additiven

Kontakt:

Irena Heuzeroth 
i.heuzeroth@skz.de | 0931 4104-658 

TripleF

TripleF mini

TripleF solid

Pulverbasierte Verfahren

Die Lasersinter (LS) – Technologie, die seit vielen Jahren für die Herstellung von Prototypen genutzt wird, findet zunehmend Eingang in die industrielle Fertigung von Einzelstücken und Kleinserien. Innovative Bauteile wie beispielsweise Entnahmegreifer oder Prothesen lassen sich dank der vielen konstruktiven Freiheitsgrade mit hoher Funktionsintegration umsetzten.

Das Verfahren zeichnet sich durch folgende Vorteile aus:

  • Keine Stützstrukturen notwendig
  • Sehr geringe baurichtungsabhängige Anisotropie der Eigenschaften
  • Hohe Detailauflösung
  • Verhältnismäßig schnelles Fertigungsverfahren
     

SLS Formiga P110
EOS GmbH - keine Stützkonstruktionen notwendig, max. Bauvolumen 200 x 250 x 330 mm, Lasertyp CO2, 30 W

Kontakt:
Kevin Popp
0931 4104-643 | k.popp@skz.de

Harzbasierte Verfahren

DLP: Digital Light Processing 

Das DLP-Verfahren (Digital Light Processing) ist ein additives Verfahren bei dem ein spezielles unter UV-Licht aushärtendes Harz (Photopolymer) verwendet wird. Im Gegensatz zum SLA-Verfahren erfolgt die Belichtung mittels DLP-Prozessors.

Das Verfahren zeichnet sich durch folgende Vorteile aus:

  • Drucke mit sehr hoher, detailgetreuer Auflösung
  • Schneller Druck im Vergleich zu SLA, da eine Schicht vollständig belichtet und somit vernetzt wird und nicht mit einem Laser abgefahren wird
  • Komplexe Strukturen möglich
  • Transparente Bauteile möglich
     

Digital Light Processing: Perfactory 3 DSP
max. Bauraum von 140 x 105 x 230 mm, flüssiger Kunststoff (Photopolymer) über einen DLP-Projektor mit UV belichtet
 

PJM: Polyjet 

Beim Polyjet-Verfahren, auch Poly-Jet Modelling (PJM) genannt, werden die Bauteile schichtweise mit einer Schichthöhe von 16 µm bzw. 30 µm aufgebaut, was in einer glatten Oberfläche resultiert. Als Ausgangswerkstoffe kommen hier Acrylharze zum Einsatz. Die Aushärtung erfolgt mittels UV-Licht.

Das Verfahren zeichnet sich durch folgende Vorteile aus:

  • Hohe Auflösung (16 µm Schichtstärke)
  • Präzise Modelle mit sehr hoher Oberflächenqualität herstellbar
  • Wandstärken von bis zu 0,6 mm abbildbar
  • Materialien in unterschiedlichen Farben (auch transparent) und Härtegraden
  • Biokompatibles Material verfügbar
  • Wasserlösliches Stützmaterial
  • Einfache Handhabung und Bedienung aufgrund der geschlossenen Harzkartuschen
     

Polyjet: Eden350 Objet
max. nutzbares Bauvolumen 340 x 340 x 200 mm, wasserlösliches Stützmaterial

Kontakt:

Anne-Lena Weber 
a.weber@skz.de | 0931 4104-646 

SLA: Stereolithografie 

Die SLA-Technologie (Stereolithografie) gilt als erstes 3D-Druckverfahren. Mittels eines UV-Lasers wird das spezielle Harz (Photopolymer) schichtweise ausgehärtet. Alle mit Stereolithografie erstellten Werkstücke unterlaufen nach erfolgreichem Druck mehrere Finishing-Schritte: Intensive Reinigung des Werkstücks, Entfernen der Supportstrukturen, Nachhärten unter UV-Licht, ggfs. mechanische Nachbehandlung (Schleifen, Strahlen).

Das Verfahren zeichnet sich durch folgende Vorteile aus:

  • Drucke mit hoher, detailgetreuer Auflösung 
  • Komplexe Strukturen möglich
  • Transparente Bauteile möglich
  • Durch punktuellen Laser keine rechteckigen Voxel wie beim DLP, somit sind auch glatte Kanten möglich sowie keine Abstufungen in der Vertikalen sichtbar
     

Low Force Stereolithography: Form 3
max. Bauraum von 145 x 145 x 185 mm, flüssiger Kunststoff (Photopolymer) mit einem UV-Laser belichtet

Masked Stereolithography: Anycubic Photon S
max. Bauraum von 115 x 65 x 165 mm, flüssiger Kunststoff (Photopolymer) über ein LCD-Display mit UV belichtet
 

Analytik im Bereich Additive Fertigung

Mechanische Prüfverfahren
  • Zugversuch nach DIN EN ISO 527
  • Dreipunktbiegeprüfung nach DIN EN ISO 178
  • Schälprüfung in Anlehnung an VDI 2019
  • Sonderprüfstände: Filmscharniere, Bestimmung der Verbundhaftung

Kontakt:
Irena Heuzeroth
i.heuzeroth@skz.de | 0931 4104-658

Inline-Qualitätssicherung
  • Infrarotkamera mit speziellem Filter zur Überwachung des Laserbasierten Aufschmelzvorgangs beim SLS-Verfahren
  • Kamerasysteme, welche auf Druckköpfe (FDM/ FLM/ FFF) montiert werden, zur Überwachung der Ablage des Schmelzestrangs
  • Messeinrichtung zur Bestimmung der Vorschubkraft des Filaments, aus der sich der Schmelzedruck in der Düse ableiten lässt

Kontakt:
Manfred Popp 
m.popp@skz.de | 0931 4104-200

Partikelgröße und -form

Am SKZ können die Partikeleigenschaften von verschiedenen Materialien mittels dynamischer Lichtstreuung, Laserbeugung, dynamischer Bildanalyse- und Siebverfahren ermittelt werden (messbarer Bereich: von 1 nm bis 3500 µm je nach Prüfmethode). Je nach Anwendungsgebiet können u.a. Emulsionen, Suspensionen, Pulver (Kunststoffe, Metalle, Lebensmittel, Pharmazeutika), Granulate und kleine Pellets, Füllstoffe (Kreide, Talkum, Glaskugeln), aber auch feine Fasern (Holz-, Glas- und Carbonfasern) und Nanopartikel analysiert werden.
 

Ergebnisse der Prüfmethode:

  • Partikelgröße und -größenverteilung (Verteilungskurve, Dx-Werte, Fraktionsanteile)
  • Partikelform (u. a. Sphärizität, Länge/Breite-Verhältnis)

Kontakt:
Patrick Limbach
p.limbach@skz.de | 0931 4104-473

Schüttdichte und Rieselfähigkeit

Schüttdichte und Rieselfähigkeit sind wichtige Kenngrößen für das Förder- und Dosierverhalten von Granulaten und Pulvern. Insbesondere bei der Herstellung von Compounds und Bauteilen sind diese Werte für die Produktionskontrolle von großer Bedeutung.
Relevante Normen (Auszug): DIN EN ISO 60 (Schüttdichte), DIN EN ISO 6186 (Rieselfähigkeit)

Kontakt:
Patrick Limbach
p.limbach@skz.de | 0931 4104-473

In-situ Bewertung des Schmelz- und Kristallisationsverhaltens

Mittels DSC (dynamische Differenzkalorimetrie) oder Heiztischmikroskop (Temperaturbereich von -196 bis 600 °C)

Kontakt:
Patrick Limbach
p.limbach@skz.de | 0931 4104-473

Publikationen

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Studien- und Abschlussarbeiten beim SKZ

Im Rahmen eines Studiums können die erforderlichen Studien- oder Abschlussarbeiten beim SKZ absolviert werden.

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