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Unternehmen

Die Bagger rollen

Das Europäischen Zentrum für Dispersionstechnologien (EZD) wächst: Ab Juni 2023 werden 700 m² mehr für Forschung und Entwicklung im Bereich "Innovative Beschichtungen" zur Verfügung stehen. Denn seit Ende März rollen in Selb die Bagger auf dem Gelände des EZD. Davon hat sich am 19. April eine CSU-Delegation um MdL Martin Schöffel, mit CSU-Ortsvorsitzenden Matthias Müller und 2. Bürgermeister Carsten Hentschel selbst überzeugt.

26.04.2022
Baubeginn EZD-Erweiterung

Begehung der Baustelle durch Dr.-Ing. Felipe Wolff-Fabris (EZD-Standortleiter), Carsten Hentschel (2. Bürgermeister Selb), MdL Martin Schöffel (Abgeordneter Bayerischer Landtag), Matthias Müller (CSU-Ortsvorsitzender Selb) (v.l.n.r) (Foto: SKZ)

Erweiterung des Europäischen Zentrum für Dispersionstechnologien (EZD) in Selb gestartet

Für die Erweiterung des EZD sind 5,1 Millionen-Euro eingeplant. Davon übernimmt das bayerische Wirtschaftsministerium den Löwenanteil der Finanzierung in Höhe von 4,1 Millionen Euro. Den restlichen Betrag von etwa einer Million Euro stellt das SKZ als Mutterinstitut aus Eigenmitteln. Bereits beim symbolischen Spatenstich im August 2021 betonte Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert, dass die Förderung durch das bayerische Wirtschaftsministerium das EZD als leistungsfähigen Innovations- und Entwicklungspartner der mittelständischen Unternehmen stärkt und ein Signal für die Zukunft der Region als bedeutender Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort ist. Der heimische Landtagsabgeordnete Martin Schöffel hat zur Umsetzung dieser Fördermaßnahme maßgeblich beitragen. 

Dazu Martin Schöffel: „Das Europäische Zentrum für Dispersionstechnologien ist ein starker Forschungspartner für die heimische Wirtschaft. Zusammen mit Unternehmen aus der Region und ganz Bayern haben sich unter der Leitung von Dr. Felipe Wolff-Fabris und seinem Team bereits heute sensationelle Produktentwicklungen ergeben. Kleine und mittlere Unternehmen aus der Region könnten auf teure Laboratorien und wissenschaftliches Knowhow verzichten und auf Dienstleistungen des EZD zurückgreifen. Durch den Ausbau um mehr als zwanzig hoch qualifizierte Mitarbeiter und ein großes Forschungs-Technikum entstehen mit Unterstützung des Freistaats Bayern am Standort Selb neue Möglichkeiten für Forschung und Entwicklung. Das sorgt für weitere High-Tec-Produktneuentwicklungen, sowohl im Institut als auch in den heimischen Unternehmen.  Damit sichert und stärkt das EZD bestehende und schafft neue Arbeitsplätze vor Ort und hilft den Unternehmen im internationalen Wettbewerb. Das Geld des Freistaates war und ist gut in unserer Region angelegt. Wir machen was daraus in unserem Freiraum für Macher – mit innovativen Ideen zum Nutzen für ganz Bayern", so Schöffel.

Die Erweiterung ermöglicht neue Arbeitsplätze
Das bestehende Gebäude wird mit dem Neubau verbunden werden und Anfang Juni 2023 sollen die neuen Labore und Büros in Betrieb genommen werden. Der Neubau wird Platz für ein Dispergiertechnikum und ein Beschichtungslabor bieten und in Zukunft sollen bis zu 30 Mitarbeiter am EZD arbeiten und forschen. Im Rahmen des Besuches erläutert der Standortleiter Herr Dr. Felipe Wolff-Fabris der CSU-Delegation, dass vor allem im Bereich der Beschichtungen immer mehr geforscht und entwickelt wird. Zum Beispiel, um die Ausbreitung von Keimen auf Oberflächen signifikant zu unterbinden, können antimikrobielle Beschichtungen einen wertvollen Beitrag leisten. „Genau diese Thematik wird in einer Zusammenarbeit des EZD mit den Firmen HeiQ RAS AG und BKW Kunststoff GmbH in einem Forschungsprojekt verfolgt. Durch die Einarbeitung von Silber-Nanopartikel in Pulverlacke konnten erfolgreich antimikrobielle Pulverbeschichtungen entwickelt werden“, so Wolff-Fabris. Bei der Firma NETZSCH-Gerätebau GmbH wurde diese neuartige Beschichtung nun direkt in der Praxis eingesetzt. Pinzetten, welche ein hohes Übertragungspotential von Erregern darstellen, wurden mit dem Pulverlack beschichtet und schützen nun Kunden und Anwender. „Durch die EZD-Erweiterung wollen wir die kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der Formulierung, Herstellung, Charakterisierung und Applikation von Beschichtungen noch besser unterstützen“, sagt Wolff-Fabris.

Das EZD (www.ezd.eu) ist eine Einrichtung des Kunststoff-Zentrums SKZ und beschäftigt sich als interdisziplinäres, außeruniversitäres und gemeinnütziges Forschungs- und Innovationszentrum mit der Herstellung und Charakterisierung von Dispersionen wie z. B. Klebstoffe, Harze, Tinten, Beschichtungen oder Elastomere. Es gilt als europaweit einmaliges Projekt und wurde in enger Kooperation mit der Industrie und mit Unterstützung des Freistaates Bayern 2014 errichtet. Eine hohe Priorität des EZD liegt auf dem Übertrag von der angewandten wissenschaftlichen Forschung in die Industrie.

Das SKZ ist Mitglied der Zuse-Gemeinschaft. Diese ist ein Verbund unabhängiger, industrienaher Forschungseinrichtungen, die das Ziel verfolgen, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, insbesondere des Mittelstandes, durch Innovation und Vernetzung zu verbessern.

Mehr auf: www.ezd.eu

 

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Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Felipe Wolff-Fabris
Standortleitung EZD
Selb
+49 9287 99880-11
f.wolff-fabris@skz.de

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