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Forschung

Abschluss des Forschungsprojekts Digitale Lösung für industrielle Kunststoffkreisläufe (DiLinK)

Im Rahmen des Projekts wurden digitale Messtechniken entwickelt, eine App zur Umsetzung eines digitalen Produktpasses programmiert und neue Businessmodelle für die Circular Economy untersucht. Das SKZ lädt zum Abschlussworkshop ein.

04.04.2022
Projekt DiLink

Die DiLinK Applikation in Ihrer Anwendung (Foto: Infosim)

Kostenloser Workshop als Online-Veranstaltung am 19. Mai 2022

Wie können digitale Möglichkeiten den Kunststoffkreislauf effizient schließen? Welche neuen Geschäftsmodelle können dadurch entstehen? Wie setzt man eine einfache und effiziente Kommunikation der wichtigen Daten um? Diesen Fragen haben sich die Projektpartner aus Forschung, IT-Industrie und der Kunststoff-Branche im Projekt DiLinK angenommen. 

Die Forschungsergebnisse sowie die Möglichkeit zum Ausprobieren der frei verfügbaren Produktpass-App, werden in dem digitalen Abschlussworkshop am 19.05.2022, von 10:00 – 12:15 Uhr präsentiert. Bei Interesse können Sie sich für diese online Veranstaltung hier anmelden.

DiLinK App
Die DiLinK App erstellt ein virtuelles Abbild der Kunststoffe und ermöglicht die Kommunikation relevanter Qualitätsparameter zwischen Recycler und kunststoffverarbeitendem Betrieb. Mit den Daten zu Beschaffenheit und Menge von Kunststoffresten sowie den aus ihnen hergestellten Rezyklaten und einer Möglichkeit, diese Daten entlang der Wertschöpfungskette digital weiterzureichen, können kunststoffverarbeitende und gewerbliche Unternehmen sowie Recycler in die Lage versetzt werden, solche Kunststoffe als hochwertige Wertstoffe im Kreislauf zu halten. Komplementär dazu ist Fachwissen zur Rezyklataufbereitung und -verarbeitung abrufbar.

Digitale Messtechnik
Für die Überwachung der Prozessqualität kommt die Online-Spektroskopie zum Einsatz. Diese misst die Lichtabsorption der Kunststoffschmelze im Extruder. Mit einer geeigneten Datenauswertung können dann Veränderungen im Kunststoff, z. B. durch thermischen Abbau, nachgewiesen bzw. verfolgt werden. Diese Informationen können verwendet werden, um Inhomogenitäten im Ausgansmaterial zu detektieren oder Prozessparameter wie Temperatur und Drehmoment anzupassen. Ihre Anwendbarkeit wurde auf die speziellen Problemstellungen im Recompounding getestet.

Geschäftsmodelle
Basierend auf der Applikation werden innovative und nachhaltige Geschäftsmodelle für die zentralen Rollen identifiziert, mit Schwerpunkt auf dem Nutzenversprechen, der Ertragsmechanik und der Wertschöpfungslogik. So konnten neue kompetitive Geschäftsmodelle auf Grundlage des Business Ecosystem Designs entworfen werden und neuartige Rollen im Gesamtsystem identifiziert werden.

Die Vorteile der DiLinK App im Überblick:

  • Digitaler Produktpass für Kunststoff-Abfälle und -Rezyklate
  • Informationslücken werden verringert oder geschlossen
  • Integrierbare Messtechnik wie Online-Spektroskopie
  • Lokale Netzwerke stärken und den Informationsaustausch fördern
  • Praktisches Wissen zur Rezyklataufbereitung und -verarbeitung

Projektpartner
Auf Forschungsseite wurde das dreijährige Projekt durch das SKZ, das Forschungsinstitut für Rationalisierung der RWTH Aachen (FiR) sowie das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (Konsortialleitung) durchgeführt. Aus der Industrie sind die Unternehmenspartner Infosim, Experten auf dem Gebiet der industriellen Softwareentwicklung, sowie die Unternehmen Hoffmann + Voss und MKV Kunststoffgranulate beteiligt. Letztere verfügen über große Erfahrung im Kunststoffrecycling.
 

Bei Interesse können Sie sich über das folgende Formular kostenlos für diese Online-Veranstaltung anmelden.

Zum Anmeldeformular: Workshop DiLinK

 

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Ansprechpartner:

Heicke Gaedeke
Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft
+49 931 4104-265
h.gaedeke@skz.de

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