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Computertomografie

Die Computertomografie ist ein bildgebendes, zerstörungsfreies Prüfverfahren, mit dem Schnittbilder und Volumenrekonstruktionen eines Prüfkörpers erzeugt werden. Das Verfahren kann eingesetzt werden, um anhand von Dichteunterschieden Fehler aufzuspüren oder innere Strukturen eines Objekts sichtbar zu machen. 

Bei der Computertomografie wird, ähnlich wie beim klassischen Röntgen, energiereiche elektromagnetische Strahlung (Röntgenstrahlung) ausgesendet, die das Prüfobjekt durchdringt. Abhängig von der Materialdichte und der Geometrie wird die Intensität der Strahlung abgeschwächt und vom dahinter befindlichen Detektor gemessen. Daraus lässt sich ein zweidimensionales Bild des Dichteverlaufs (Grauwertbild) ableiten. Durch Rotation des Prüfobjektes entstehen Schnittbilder über den gesamten Umfang, die zu einem dreidimensionalen Modell verrechnet werden. 

Bei der Prüfung von Kunststoffen eignet sich das Verfahren besonders zur Untersuchung von Faserorientierungen, zur Detektion von Lunkern oder Einschlüssen und zur Analyse von geschäumten Bauteilen. Darüber hinaus kann das Verfahren aufgrund seiner hohen Auflösung zur Verifizierung anderer Prüfverfahren eingesetzt werden.
 

Luis Wachter
Gruppenleiter | Zerstörungsfreie Prüfung
Würzburg
l.wachter@skz.de

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