Die Wissensdatenbank mit Begriffen rund um's Thema Kunststoff
In diesem kostenfreien Onlinenachschlagewerk finden Sie zahlreiche Begriffserklärungen zum Werkstoff Kunststoff. Diese sind gerade auch für Quereinsteiger eine kleine Starthilfe in die umfangreiche Welt der Kunststoffverarbeitung.
Das Kunststoff-Zentrum SKZ baut seine Aktivitäten im Bereich Additive Fertigung weiter aus. Seit dem 1. September 2026 verantwortet David Fetter als Technischer Vertriebs- und Anwendungsingenieur den Ausbau der industriellen Dienstleistungen im Center for Additive Production (CAP) und steht Unternehmen als zentraler Ansprechpartner für Anfragen rund um die Additive Fertigung zur Verfügung.
David Fetter (rechts), Technischer Vertriebs- und Anwendungstechniker für die Additive Fertigung, und Adrian Beetz, Gruppenleiter Forschung Additive Fertigung am SKZ. (Foto: Luca Hoffmannbeck, SKZ)
Die Additive Fertigung bietet Unternehmen heute weit mehr als die Herstellung von Prototypen. Sie eröffnet neue Möglichkeiten bei der Entwicklung, Optimierung und Fertigung von Bauteilen sowie bei der wirtschaftlichen Serienfertigung. Mit David Fetter schafft das SKZ eine zentrale Anlaufstelle für Unternehmen, die das Potenzial der additiven Fertigung für ihre Produkte und Prozesse nutzen möchten.
„Viele Unternehmen interessieren sich für die Additive Fertigung, wissen aber nicht, wie sie den Einstieg finden sollen. Gemeinsam analysieren wir die Anforderungen und bewerten, ob und wie sich ein Bauteil wirtschaftlich und technisch sinnvoll umsetzen lässt“, erklärt David Fetter.
Gesamte Prozesskette aus einer Hand
Das Leistungsspektrum des CAP umfasst die gesamte Prozesskette der Additiven Fertigung. Unternehmen erhalten Unterstützung bei Machbarkeitsanalysen, der Digitalisierung bestehender Bauteile mittels 3D-Scan, der konstruktiven Optimierung, der Fertigung von Bauteilen sowie deren Qualitätssicherung.
Zum Einsatz kommen verschiedene Technologien wie Fused Layer Modeling (FLM), Selektives Lasersintern (SLS) und Digital Light Processing (DLP). Ergänzt wird das Angebot durch die Prüfung der hergestellten Bauteile. Mechanische, thermische und chemische Eigenschaften können so direkt bewertet und dokumentiert werden.
Neutrale Beratung als Grundlage
Das SKZ versteht sich als unabhängiger Partner der Industrie. Im Mittelpunkt steht nicht die Technologie selbst, sondern die optimale Lösung für die jeweilige Anwendung. „Die häufigsten Fragen drehen sich um Bauteile, Materialien und Wirtschaftlichkeit. Nicht jedes Bauteil eignet sich für die Additive Fertigung. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, können jedoch Werkzeugkosten reduziert, Lieferzeiten verkürzt und neue Konstruktionsmöglichkeiten erschlossen werden. Unsere Aufgabe ist es, diese Potenziale gemeinsam mit den Unternehmen zu bewerten“, so David Fetter.
Technische und vertriebliche Expertise
„Mit David Fetter konnten wir diese Position hervorragend besetzen. Er bringt wertvolle Erfahrung aus der industriellen Kunststoffverarbeitung mit und versteht die Anforderungen der Unternehmen. Als SKZ verbessern wir damit die Schnittstelle zwischen technischer Kompetenz und industriellem Marktbedarf im Bereich der Additiven Fertigung", erklärt Adrian Beetz, Gruppenleiter Forschung Additive Fertigung.
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