Die Wissensdatenbank mit Begriffen rund um's Thema Kunststoff
In diesem kostenfreien Onlinenachschlagewerk finden Sie zahlreiche Begriffserklärungen zum Werkstoff Kunststoff. Diese sind gerade auch für Quereinsteiger eine kleine Starthilfe in die umfangreiche Welt der Kunststoffverarbeitung.
Das Kunststoff-Zentrum SKZ stärkt den strategischen Einsatz Künstlicher Intelligenz in der eigenen Organisation. Seit Oktober koordiniert Dr. Frédéric Achereiner als KI-Manager die entsprechenden Aktivitäten innerhalb der SKZ-Gruppe. Ziel ist es, die vorhandenen Kompetenzen aus Forschung und Digitalisierung verstärkt für die eigenen Prozesse zu nutzen und daraus zugleich Erfahrungen und Lösungen für Unternehmen aus der Kunststoffbranche zu entwickeln.
Neuer KI-Manager am SKZ: Frédéric Achereiner. (Foto: Luca Hoffmannbeck, SKZ)
Das SKZ verfügt bereits über langjährige Erfahrung in den Bereichen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Machine Learning. In verschiedenen Forschungsprojekten entwickelt das Institut seit Jahren datenbasierte Methoden und KI-Anwendungen für die Kunststoffindustrie. Eine eigene Forschungsgruppe beschäftigt sich zudem intensiv mit digitalen Infrastrukturen, Datenanalyse und KI-gestützten Prozessen.
Mit der neuen Koordinierungsstelle überträgt das SKZ diese Erfahrungen verstärkt auf die eigene Organisation. Dabei geht es unter anderem darum, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, Beschäftigte zu entlasten und vorhandenes Wissen besser verfügbar zu machen. Gleichzeitig entsteht ein praktischer Erfahrungsraum, aus dem sich übertragbare Ansätze für andere Unternehmen entwickeln lassen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen perspektivisch auch in Forschungsprojekte, Weiterbildungsangebote und Dienstleistungen des SKZ einfließen. Damit stärkt das SKZ seine Rolle als Innovations- und Transferpartner der Kunststoffbranche.
Teilnahme an „KI-Transfer Plus“
Einen wichtigen Baustein bildet die Teilnahme am bayernweiten Förder- und Transferprogramm „KI-Transfer Plus“. Über einen Zeitraum von neun Monaten wird das SKZ durch das KI-Regionalzentrum der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt begleitet. Das Programm vermittelt aktuelle Methoden, Expertenwissen und praxisnahe Werkzeuge, mit denen sich KI-Potenziale systematisch identifizieren und konkrete Anwendungen entwickeln lassen. Darüber hinaus unterstützt es das SKZ beim Aufbau einer langfristigen KI-Strategie und bei der nachhaltigen Verankerung von KI in der Organisation.
Als KI-Manager schafft Frédéric Achereiner Transparenz über laufende und geplante KI-Aktivitäten. Er koordiniert die Zusammenarbeit der beteiligten Bereiche, unterstützt bei der Identifikation und Priorisierung geeigneter Anwendungsfälle und begleitet deren Umsetzung. Dabei fungiert er als Schnittstelle zwischen den Anwendern, der IT-Abteilung sowie internen und externen Dienstleistern. Zugleich fördert er den Wissens- und Erfahrungsaustausch innerhalb der SKZ-Gruppe.
Verantwortungsvoller Umgang mit KI
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die frühzeitige Einbindung der Beschäftigten. Gemeinsam mit den KI- Multiplikatoren sollen Bedarfe aus den verschiedenen Bereichen aufgenommen, geeignete Lösungen entwickelt und praktische Erfahrungen innerhalb der Gruppe geteilt werden. Neben dem konkreten Nutzen stehen dabei auch Datenschutz, IT-Sicherheit, Qualifizierung und ein verantwortungsvoller Umgang mit Künstlicher Intelligenz im Mittelpunkt.
„Die besten Ideen für den Einsatz von KI entstehen dort, wo die täglichen Prozesse und Herausforderungen bekannt sind. Deshalb möchte ich gemeinsam mit den KI- Multiplikatoren sowie der gesamten Belegschaft Lösungen entwickeln, die den Arbeitsalltag sinnvoll unterstützen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen möchten wir zugleich nutzen, um unser Wissen als Forschungs-, Bildungs- und Transferpartner in die Kunststoffbranche weiterzugeben“, erklärt Achereiner.
Mit der zentralen Koordination schafft das SKZ die Voraussetzungen, um Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll, praxisnah und mit einem klaren Nutzen einzusetzen. Indem das Institut die Technologie zunächst in der eigenen Organisation erprobt, kann es Unternehmen künftig noch fundierter dabei unterstützen, KI-Potenziale zu erkennen und erfolgreich für sich zu nutzen.
Weitere Informationen zur Rolle des SKZ bei "KI-Transfer Plus“