Die Wissensdatenbank mit Begriffen rund um's Thema Kunststoff
In diesem kostenfreien Onlinenachschlagewerk finden Sie zahlreiche Begriffserklärungen zum Werkstoff Kunststoff. Diese sind gerade auch für Quereinsteiger eine kleine Starthilfe in die umfangreiche Welt der Kunststoffverarbeitung.
Das SKZ hat zum 1. Juli 2026 die Leitung seiner Bildungsgruppe „Materialien, Compoundieren, Extrudieren (BMCE)“ neu besetzt. Mathias Ruckdeschel übernimmt künftig die Verantwortung für den Bildungsbereich. Der langjährige SKZ-Trainer und bisherige stellvertretende Gruppenleiter bringt umfassende Erfahrung in Kunststofftechnik und fundierte Kenntnis der Bildungslandschaft der Kunststoffbranche mit.
Seit 1. Juli 2026 ist Mathias Ruckdeschel neuer Gruppenleiter der Bildungsgruppe Materialien, Compoundieren, Extrudieren am SKZ. (Foto: Luca Hoffmannbeck, SKZ)
Bereits während seines Studiums war Ruckdeschel am Kunststoff-Zentrum tätig, bevor er Anfang 2019 als Trainer in die Bildungsgruppe BMCE wechselte. Dort verantwortete er die fachliche Weiterentwicklung zahlreicher Schulungsangebote in den Bereichen Werkstoffkunde, Kunststoffchemie sowie Compoundier- und Extrusionstechnik.
Zu seinen Projekten gehörten unter anderem die Überarbeitung der Kurse „Grundlagen der Kunststoffchemie“ und „Modifizierung von Kunststoffrezepturen“. Darüber hinaus entwickelte er neue Weiterbildungsangebote zu aktuellen Branchenthemen, beispielsweise zu den regulatorischen Anforderungen rund um PFAS. Mit dem ersten Online-Kurs zur Werkstoffkunde aus dem SKZ-Studio trieb er zudem die Digitalisierung des Bildungsangebots maßgeblich voran.
„Wir freuen uns sehr, dass Mathias Ruckdeschel diese Aufgabe übernimmt. Durch seine langjährige Tätigkeit am SKZ und seine enge Verbindung zur Praxis bringt er beste Voraussetzungen mit, die Bildungsgruppe erfolgreich weiterzuentwickeln“, sagt Johannes Rudloff, Bereichsleiter Materialien, Compoundieren, Extrudieren am SKZ.
Die Bildungsgruppe BMCE deckt ein breites Bildungsangebot entlang der Kunststoffverarbeitung ab – von Werkstoffkunde über Compoundieren und Extrudieren bis hin zu Thermoformprozessen.
„Die Verbindung von Materialverständnis und praktischer Anwendung ist für mich ein wesentlicher Schlüssel erfolgreicher Weiterbildung“, erläutert Mathias Ruckdeschel, Gruppenleiter BMCE am SKZ. „Gerade bei komplexen Themen kommt es darauf an, chemische, physikalische und technische Zusammenhänge so zu vermitteln, dass sie verständlich bleiben und sich auf konkrete betriebliche Fragestellungen übertragen lassen.“
Internationalisierung und praxisnahe Weiterbildung im Fokus
Für die kommenden Jahre sieht Ruckdeschel insbesondere bei regulatorischen Veränderungen einen wachsenden Weiterbildungsbedarf. Unternehmen müssen neue Anforderungen etwa bei Recyclingquoten, Verpackungsvorgaben oder PFAS nicht nur rechtlich einordnen, sondern auch technisch und wirtschaftlich umsetzen.
„Unternehmen stehen aktuell vor der Herausforderung, neue gesetzliche Rahmenbedingungen technisch und wirtschaftlich umzusetzen. Dafür müssen die notwendigen Kompetenzen gezielt aufgebaut werden. Weiterbildung wird damit zu einem entscheidenden Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit“, so Ruckdeschel.
Ein Schwerpunkt seiner Arbeit wird auch auf dem Ausbau des internationalen Bildungsportfolios liegen. Gleichzeitig sollen Inhouse-Schulungen flexibler und noch stärker an den individuellen Anforderungen der Unternehmen ausgerichtet werden. Durch die Einbindung konkreter betrieblicher Fragestellungen können Wissenstransfer und Prozessoptimierung unmittelbar miteinander verbunden werden.
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