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Aufruf zur Teilnahme am Deutschen Nachhaltigkeitspreis „Produkte“

Unternehmen und Designer können sich aktuell um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis (DNP) in der Kategorie „Produkte“ bewerben. Das Kunststoff-Zentrum SKZ weist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung nachhaltiger Produktentwicklung hin und unterstützt Unternehmen mit entsprechenden Analyse- und Bewertungsansätzen. Bewerbungsschluss ist der 7. Juni 2026.

21.05.2026
Das SKZ weist auf die Wichtigkeit nachhaltiger Produktentwicklung hin

Unternehmen und Designer können sich noch bis zum 7. Juni 2026 um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis (DNP) in der Kategorie „Produkte“ bewerben. (Foto: malp - stock.adobe.com)

SKZ positioniert sich als führender Experte für nachhaltige und zirkuläre Kunststofflösungen

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis zählt zu den etablierten Auszeichnungen für nachhaltige Innovationen in Europa. In der Kategorie „Produkte“ werden Lösungen prämiert, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Wirkung entfalten. Gesucht werden Ansätze, die Ressourcen effizient einsetzen, Kreislaufwirtschaft fördern und zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen. Die Teilnahme steht Unternehmen aller Größen und Branchen offen.

Nachhaltige Produktentwicklung im Fokus
Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft gewinnen für Industrieunternehmen zunehmend an strategischer Bedeutung. Das Kunststoff-Zentrum SKZ begleitet Unternehmen bei der Entwicklung und Bewertung nachhaltiger Kunststofflösungen.

Der Ansatz des SKZ berücksichtigt den gesamten Produktlebenszyklus – von der Materialauswahl über die Verarbeitung bis hin zu Nutzung und Verwertung. Ziel ist es, Umweltauswirkungen zu reduzieren und Produkte so zu gestalten, dass sie langlebig, reparierbar und recyclingfähig sind. Zu den zentralen Aspekten zählen „Design for Recycling“, der Einsatz von Rezyklaten sowie die Nutzung nachwachsender Rohstoffe.

Transparenz durch Daten: Nachhaltigkeit messbar machen
Zur Bewertung ökologischer Auswirkungen bietet das SKZ unter anderem CO₂-Bilanzen, Ökobilanzen und Unterstützung bei der Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien an. Diese orientieren sich an internationalen Standards und ermöglichen eine nachvollziehbare Einordnung von Umweltwirkungen.

Ein Beispiel ist der „CONNIE Calculator“. Das Tool unterstützt Unternehmen bei der Erstellung von Umweltproduktdeklarationen (EPDs), indem Material- und Energieflüsse systematisch erfasst und ausgewertet werden. EPDs gewinnen insbesondere in regulierten Märkten – etwa im Bausektor – zunehmend an Bedeutung und werden dort teilweise als Voraussetzung für den Marktzugang betrachtet.

Beitrag zur Kreislaufwirtschaft
Im Bereich der Kreislaufwirtschaft arbeitet das SKZ an Konzepten zur Gestaltung geschlossener Stoffkreisläufe. Im Mittelpunkt steht ein Ansatz, der alle Phasen der Wertschöpfung einbezieht – von der Entwicklung über die Nutzung bis zur Rückführung von Materialien.
Ziel ist es, Produkte so zu gestalten, dass sie über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg ressourcenschonend genutzt und möglichst vollständig in Materialkreisläufe zurückgeführt werden können.

Deutscher Nachhaltigkeitspreis als Orientierung
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis „Produkte“ verdeutlicht die wachsende Bedeutung konkreter, umsetzbarer Lösungen für nachhaltiges Wirtschaften. Ausgezeichnete Projekte tragen dazu bei, entsprechende Ansätze sichtbar zu machen und als Referenz für zukünftige Entwicklungen zu dienen.

„Wettbewerbe wie der Deutsche Nachhaltigkeitspreis zeigen, welche Lösungen bereits heute Maßstäbe setzen. Sie machen sichtbar, welche Rolle nachhaltige Produkte künftig für den Marktzugang und die Wettbewerbsfähigkeit spielen werden – und geben Unternehmen zugleich einen wichtigen Impuls, ihre eigenen Lösungen weiterzuentwickeln und im Wettbewerb zu positionieren“, so Dr. Hermann Achenbach, Bereichsleiter Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft am SKZ.

Weitere Informationen und Anmeldung
 

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Ansprechpartner:

Dr. Hermann Achenbach
Bereichsleiter Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft
Würzburg
h.achenbach@skz.de

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