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Prüfung

Wenn Rohrnetze ihre Mindestlebensdauer erreichen

Viele Kunststoffrohrleitungen, die seit den 1970er- und 1980er-Jahren erfolgreich im Einsatz sind, erreichen gegenwärtig ihre ursprünglich auf 50 Jahre prognostizierte Mindestlebensdauer. Für Netzbetreiber entsteht daraus eine zentrale Herausforderung. Das Kunststoff-Zentrum SKZ steht dabei mit umfassenden Prüf- und Analyseverfahren zur Seite.

08.07.2026
Straßenarbeiten an Rohren mit Gulli in der Mitte

Viele Kunststoffrohrleitungen erreichen gegenwärtig ihre prognostizierte Mindestlebensdauer. Für Netzbetreiber entsteht daraus eine zentrale Herausforderung. (Foto: pixabay/Gina_Janosch)

SKZ unterstützt Netzbetreiber bei fundierten Entscheidungen

Müssen bestehende Rohrsysteme saniert werden – oder ist ein sicherer und wirtschaftlicher Weiterbetrieb weiterhin möglich? Hier bietet das SKZ entscheidende Unterstützung: Mit fundierten Zustandsbewertungen von Kunststoffrohrsystemen schafft das SKZ belastbare Entscheidungsgrundlagen für Netzbetreiber, Versorger und Infrastrukturbetreiber.

Investitionen gezielt planen statt vorsorglich austauschen
Unklare Zustände im Rohrnetz führen häufig zu hohen Unsicherheiten bei Investitionsentscheidungen. Nicht selten werden Rohrleitungen vorsorglich ersetzt, obwohl ein weiterer sicherer Betrieb möglich wäre. Oder aber notwendige Sanierungen werden zu spät erkannt.

Durch die umfassenden Prüf- und Analyseverfahren des SKZ erhalten Betreiber konkrete Informationen über den tatsächlichen Zustand ihrer Rohrsysteme. Dadurch können unnötige Sanierungskosten vermieden, Investitionen gezielt priorisiert werden und Ausfall- und Schadensrisiken reduziert werden. Zudem kann die Betriebssicherheit langfristig erhöht und die Lebensdauer bestehender Netze optimal genutzt werden.

Mehr Sicherheit für Betreiber und Verbraucher
Die sichere Versorgung mit Trinkwasser, Gas und die zuverlässige Abwasserentsorgung gehören zu den kritischsten Aufgaben moderner Infrastruktur. Materialalterung durch physikalische Einflüsse, Sauerstoff, UV-Strahlung oder den Abbau von im Kunststoff enthaltenen Stabilisatoren kann langfristig Auswirkungen auf die Belastbarkeit von Kunststoffrohren haben.

Das SKZ unterstützt Betreiber dabei, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, bevor Schäden oder Versorgungsausfälle entstehen. „Unser Ziel ist es, Netzbetreibern eine technisch fundierte und wirtschaftlich sinnvolle Entscheidungsgrundlage zu liefern“, erklärt Ulli Eisenhut, Gruppenleiter Sonderservices und Gutachten am. Dadurch lasse sich die Betriebssicherheit nachhaltig verbessern.

Praxisnahe Lösungen aus Forschung und jahrzehntelanger Erfahrung
Als Europas größtes akkreditiertes Kunststoffinstitut verfügt das SKZ über mehr als 60 Jahre Erfahrung in Forschung, Prüfung und Qualitätssicherung von Kunststoffprodukten. Netzbetreiber profitieren nicht nur von modernsten Prüf- und Analyseverfahren, praxisnaher Schadensbewertung, und umfassender Expertise im Bereich Kunststoffrohrleitungen. Auch der direkte Zugang zu aktuellem Forschungswissen bietet einen großen Vorteil.

Bei Sanierungsmaßnahmen ein starker Partner
Besonders bei Teilsanierungen stellt die Verbindung bestehender, gealterter Rohrsysteme mit neuen Komponenten eine technische Herausforderung dar. Im hochmodernen Fügetechnikum des SKZ können verschiedenste Schweißverfahren realitätsnah geprüft und bewertet werden. So erhalten Betreiber hinsichtlich der Verbindungsqualität, der Langzeitbeständigkeit sowie der Gebrauchstauglichkeit sanierter Rohrabschnitte zusätzliche Sicherheit.

Nachhaltige Infrastruktur durch fundierte Zustandsbewertung
Mit den Dienstleistungen des SKZ können Netzbetreiber ihre Infrastruktur nicht nur sicherer, sondern auch wirtschaftlicher und nachhaltiger betreiben. Ziel ist es, vorhandene Ressourcen optimal zu nutzen, unnötige Austauschmaßnahmen zu vermeiden und gleichzeitig die Versorgung langfristig sicherzustellen.

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Ansprechpartner:

Ulli Eisenhut
Gruppenleiter | Sonderservices und Gutachten
Würzburg
u.eisenhut@skz.de

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