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Forschungsaktivitäten im Bereich Faserverbund am SKZ in Würzburg gebündelt

Das Kunststoff-Zentrum SKZ bündelt seine Forschungsaktivitäten im Bereich Faserverbund/Composite künftig am Standort Würzburg. Die bisherigen Aktivitäten aus Halle an der Saale werden dorthin verlagert, um gezielt Synergien mit der Würzburger Gruppe „Vernetzte Materialien“ zu nutzen.

13.07.2026
Gruppenfoto des SKZ-Teams Composite

Vor dem Autoklaven am SKZ-Standort in Halle a.d. Saale: Halimatu Sadiya Bruce, Louis Betschak, Marie Lilienthal, Dominik Uhl, Thomas Zimmermann, Frederik Hellert und Michael Zwarg. (Foto: Carina Heinze, SKZ)

Standortübergreifende Zusammenarbeit stärkt künftig Synergien zwischen Forschung und Bildung

Durch die Zusammenführung entsteht eine leistungsstarke Einheit, die umfassende Material- und Prozesskompetenzen miteinander vereint. Während in Würzburg insbesondere die Materialexpertise – beispielsweise im Bereich duroplastischer Systeme – bereits in den letzten Jahren gezielt aufgebaut wurde, überträgt das Team aus Halle seine langjährige Erfahrung in der Prozesstechnik in die gemeinsame Forschung.

„Die Zusammenführung ermöglicht es uns, Materialentwicklung und Verarbeitungstechnologie noch enger zu verzahnen. Dadurch können wir neue Lösungen deutlich effizienter entwickeln und schneller in industrielle Anwendungen überführen“, erklärt Thomas Zimmermann, Gruppenleiter Vernetzte Materialien am SKZ.

Halle bleibt Zentrum für Bildung und Qualifizierung
Die Bildungsaktivitäten im Bereich Composite verbleiben weiterhin am Standort Halle. Auch ein Großteil der Anlagen wird weiter in Halle betrieben, da diese dort sowohl für Forschung als auch Bildung eingesetzt werden.

Damit bleibt Halle der zentrale Anlaufpunkt für praxisnahe Weiterbildung und Qualifizierung in der Faserverbundtechnik und kann künftig mehr Ressourcen für die Qualifikation von Fachkräften einsetzen, um die wachsenden Bedarfe im Bereich der Faserverbundtechnik zu decken.

Intensiverer Austausch zwischen den Standorten
wird der standortübergreifende Austausch intensiv ausgebaut. Bereits erste gemeinsame Workshops haben gezeigt, wie effektiv die Zusammenarbeit der beiden Teams funktioniert. Der Wissenstransfer zwischen Forschung und Bildung soll künftig noch weiter gestärkt werden, damit wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar in Schulungs- und Weiterbildungsangebote einfließen können.

Carina Heinze, Standortleiterin des SKZ in Halle, betont: „Durch die enge Verzahnung mit der Forschung in Würzburg können wir unsere Bildungsangebote kontinuierlich aktualisieren und auf höchstem fachlichen Niveau halten. So stellen wir einen exzellenten Wissenstransfer für unsere Teilnehmenden sicher.“

Beste Voraussetzungen für Innovationen
Der erfolgreiche Start der gemeinsamen Aktivitäten unterstreicht das Potenzial der neuen Struktur. Durch die optimale Nutzung der Kompetenzen an beiden Standorten – Würzburg und Halle – schafft das SKZ beste Voraussetzungen für innovative Entwicklungen im Bereich Faserverbundkunststoffe sowie deren effiziente industrielle Umsetzung.

Weitere Informationen zum Forschungsbereich Composite
Weitere Informationen zum Bildungsbereich Composite

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Ansprechpartner:

Thomas Zimmermann
Gruppenleiter | Vernetzte Materialien
Würzburg
t.zimmermann@skz.de

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