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Bildung

Kunststoffwissen – Additive und Füllstoffe

Kaum ein Werkstoff kommt in einer solchen Bandbreite zum Einsatz wie Kunststoff. Versucht man gedanklich Kunststoffprodukte aus der eigenen Wohnung zu entfernen, merkt man schnell, dass nur sehr wenige Dinge übrigbleiben. Doch woran liegt das?

21.06.2022
Additive und Füllstoffe in Kunststoffen

Sehr vielfältige Einsatzmöglichkeiten von Kunststoffen

Warum wird Kunststoff so breit eingesetzt? Die Antwort ist einfach: Der Werkstoff ist unglaublich flexibel. Man kennt heute mehr als 200 verschiedene Kunststoffarten; alle mit verschiedenen Eigenschaften. Kunststoffe können in drei Gruppen - Elastomere, Thermoplaste und Duroplaste - eingeteilt werden. Innerhalb dieser Gruppen stehen unterschiedlichste Kunststoffe zur Verfügung, was bereits eine große Bandbreite ermöglicht. Doch damit ist die Vielseitigkeit noch nicht am Ende. Durch Zusatzstoffe, Additive oder Füllstoffe können Kunststoffe nochmals an spezifische Einsatzgebiete angepasst werden.

  • Additive, manchmal auch als Funktionszusatzstoffe bezeichnet,
    können verschiedenste Eigenschaften optimieren.
  • Füllstoffe werden z. B. eingesetzt, um den Kunststoff günstiger zu machen.
    Sie können aber gleichzeitig verschiedene Eigenschaften verbessern. Beispiele hierfür sind Kreide oder Gips. 
  • Farben sind wahrscheinlich die gängigsten Additive und der Grund, warum z.B. Klemmbausteine
    in so vielen Farben verfügbar sind. 
  • Gleitmittel dienen hauptsächlich der besseren Verarbeitbarkeit.
  • Verstärkungsstoffe verbessern die mechanischen Eigenschaften, also z.B. die Biegefestigkeit.
    Bekannte Beispiele für Verstärkungsstoffe sind Glasfasern oder auch Naturfasern, wie z.B. Flachs.
  • Flammschutzmittel werden häufig zugesetzt, da Kunststoffe leider meist gut brennbar sind. Sie beeinflussen das Brandverhalten und reduzieren oder verlangsamen die Brennbarkeit. Einsatzgebiete sind z.B. Kunststoffe in Fahrzeuginnenräumen, Gehäuse von Elektrogeräten etc.
  • Stabilisatoren verbessern die chemische Eigenschaften, indem sie diese
    gegen verschiedene Umwelteinflüsse, z.B. Wärme oder Licht, stabilisieren.

Diese Liste ließe sich noch deutlich erweitern und manchmal sind Kunststoffe selbst sogar Additive, z.B. in der kosmetischen Industrie oder in Lebensmitteln. In Joghurt wird beispielsweise Xanthan (okay, das ist ein Naturpolymer) als sogenannter Verdicker eingesetzt.
Experten sind sich einig, dass Additive für Kunststoffe auch in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen werden. Zum einen werden die technischen Anforderungen an Kunststoffe weiter wachsen und zum anderen versucht man durch den Einsatz von Additiven gleichzeitig die Produktivität zu verbessern. Diesen Anforderungen kann nur mit immer leistungsfähigeren Additiven Rechnung getragen werden. Bleibt festzuhalten: Die Einsatzmöglichkeiten von Kunststoffen sind gerade durch Additive nahezu unendlich und daher findet man Kunststoffe in so vielen Produkten.

Für diejenigen, die mehr wissen möchten, bietet das SKZ am Standort Peine (Niedersachsen) einen Kurs zum Thema Füllstoffe und Additive in Kunststoffen

 

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Ansprechpartner:

Annette von Hörsten
Kursorganisation
Peine
+49 5171 48935
a.hoersten@skz.de

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