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Forschung

HS-GfK

Einsatzpotenziale und Qualitätssicherung von Heizelement-Stumpfschweißungen an glasfaserverstärkten Kunststoffrohren

Vorhabennummer: 01IF22616N

Projektdauer

Von: 01.10.2022 Bis: 31.03.2025

Beschreibung

Im Rahmen des vorliegenden Forschungsvorhabens (HS-GfK) konnte gezeigt werden, dass das Heizelement-Stumpfschweißen grundsätzlich als Fügeverfahren für die hier verwendeten glasfaserverstärkten Mehrschichtrohre geeignet ist. Die umfassende Analyse der Prozessparameter, der Faserverteilung sowie der mechanischen Eigenschaften hat ein differenziertes Bild über die Herausforderungen und Potenziale dieses Verfahrens geliefert. Ein zentrales Ergebnis war, dass die Schweißnahtqualität bei GFK-Rohren von der Faserorientierung im Nahtbereich abhängt. Die Umorientierung der Fasern während des Schweißprozesses und demzufolge die Qualität der Fügeverbindung konnte dabei durch die Wahl geeigneter Schweißparameter beeinflusst werden. Es konnten durch gezielte Anpassung der Prozessparameter – insbesondere der Heizelementtemperatur, der Anwärmzeit und der Fügekraft – Schweißfaktoren bis zu 0,82 erreicht werden. Auch wenn dieser Wert unter dem Richtwert für unverstärktes PP lag (≥ 0,9), stellte er für faserverstärkte Materialien ein gutes Ergebnis dar. Die Innendruckprüfungen, also die Berstdruck- und Zeitstandinnendruckversuche, zeigten, dass die Schweißnähte nicht den limitierenden Faktor für die Belastbarkeit der Rohrsysteme gegenüber Innendruck darstellten. In allen Fällen erfolgte das Versagen im Grundmaterial, nicht in der Schweißnaht. Dies unterstreichte die prinzipielle Eignung des HS-Verfahrens für sicherheitsrelevante Anwendungen, auch bei erhöhten Temperaturen und Druckbelastungen.

Zur Projektübersicht

Ansprechpartner:

Dr. Eduard Kraus
Bereichsleiter | Fügen & Oberflächentechnik
Würzburg
e.kraus@skz.de
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz  Logo
DLR-PT-IGF DLR Projektträger Logo

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