Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seiten und Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr InfosOK

Lebensdauerprognose

Lebensdauerprognose

An Kunststoffbauteile werden immer höhere Anforderungen bezüglich deren Lebensdauer gestellt, gleichzeitig reduzieren sich die Entwicklungszeiten von neuen Produkten immer mehr. Dies stellt die Hersteller und Anwender von Kunststoffbauteilen oftmals vor das Problem, gesicherte Prognosen über die anzunehmende maximale Nutzungsdauer ihrer Produkte treffen zu können. Die geforderte Mindestlebensdauer kann in einigen Fällen durchaus 50 Jahre und mehr betragen (beispielhaft seien hier Kunststoffrohre, Dränmatten oder Kunststoffdichtungsbahnen genannt). Dafür reichen selbst Extrapolationen anhand von Langzeitversuchen (typischerweise im Bereich von mehreren Monaten) nicht mehr aus, um über eine Extrapolation auf längere Zeiten sichere Prognosen abzuleiten.

Änderung des Alterungsmechanismus
Eine Extrapolation von Prüfergebnissen über sehr lange Zeiten ist problematisch,
da dadurch u.U. komplett falsche Werte vorhergesagt werden.

Aus diesem Grund sind zeitraffende Prüfmethoden auf Basis physikalisch-chemischer Modelle von größtem Interesse, die es erlauben innerhalb kürzerer Zeit zu gesicherten Aussagen über das Langzeit- und Alterungsverhalten von Kunststoffen zu gelangen. Dabei ist von zentraler Bedeutung, dass es durch eine Beschleunigung der Prüfung, z.B. über Temperaturerhöhung, nicht zu einem Wechsel im Versagensmechanismus kommt, der so gar nicht in der Praxis (unter Betriebsbedingungen) auftreten würde.

Die Anwendung und Weiterentwicklung von Methoden zur beschleunigten Prüfung und Lebensdauerprognose von Kunststoffbauteilen stellt einen wichtigen Arbeitsschwerpunkt unserer F&E-Aktivitäten dar.

Wir führen für Sie Untersuchungen zur Zustandsbewertung von gealterten Kunststoffbauteilen und zur Lebensdauerprognose von Kunststoffbauteilen im Neuzustand bzw. nach langjähriger Nutzungsdauer durch.

Besondere Themen sind:

  • Zustandsbewertung mittels innovativer Prüf- und Analysemethoden
  • Beschleunigte Prüfverfahren, welche auf den jeweiligen Versagensmechanismus abgestimmt sind
  • Einsatz von physikalisch-chemischen Vorhersagemodellen zur Lebensdauerabschätzung
  • Simulationsbasierte Lebensdauerprognose auf Bauteilebene