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Forschung

SIM

Untersuchung der Eignung zeitraffender Prüfmethoden zur Vorhersage des Langzeit-Kriechverhaltens von Kunststoffen unter besonderer Berücksichtigung der Stepped Isothermal Method

Vorhabennummer: 15967 N

Projektdauer

Von: 01.02.2009 Bis: 31.01.2011

Beschreibung

Das Langzeitdeformationsverhalten ist bei der Auslegung von Kunststoffbauteilen häufig von entscheidender Bedeutung. Die bei Kunststoffen meist ausgeprägten Kriecheffekte müssen bei der Auslegung unbedingt berücksichtigt werden, damit es nicht zu einem vorzeitigen Versagen oder Ausfall des Bauteils kommt. Bei Kunststoffrohren muss üblicherweise eine Lebensdauer von 50 Jahren nachgewiesen werden. Bei der Anwendung von Geokunststoffen werden häufig Lebensdauern von 100 Jahren und mehr gefordert. Der Lebensdauernachweis über konventionelle Langzeit-Kriechversuche ist für solch lange Zeiten in keinster Weise praktikabel, da die Messungen zu zeitaufwändig und teuer sind. Deswegen besteht ein immenses Interesse an geeigneten zeitraffenden Testmethoden. 

Eine noch sehr neue Methode zur zeitraffenden Ermittlung des Kriechverhaltens ist die sog. Stepped Isothermal Method, welche in den letzten Jahren im Bereich der Prüfung von Geokunststoffen zunehmend Bedeutung findet. Mit dieser Methode soll es möglich sein, mittels Messungen mit einer Dauer von 1-2 Tagen Kriechkurven für Zeiten bis etwa 100 Jahre zu bestimmen. Im Rahmen des Forschungsvorhabens soll die SIM-Methode erstmals auch für grundsätzliche Werkstoffuntersuchungen einge-setzt werden, um geometrieunabhängige Kriechdaten zu erhalten, die z.B. für die Auslegung komplexer Bauteilgeometrien über Finite-Elemente-Methoden benötigt werden. Im Rahmen von Bauteilprüfungen sollen neben Dränmatten auch Kunststoffrohre untersucht werden. Um die Eignung, Grenzen und Anwendungsmöglichkeiten der SIM-Methode für verschiedene Kunststoffe und Kunststoffprodukte zu bewerten soll ein Vergleich mit konventionellen Langzeit-Kriechversuchen und über klassische Zeit-Temperatur-Verschiebung konstruierte Kriech-Masterkurven erfolgen.

Zur Projektübersicht

Ansprechpartner:

Dr. Johann Erath
Innovations- und Technologiemanager
j.erath@skz.de
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz  Logo
AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungs- vereinigungen Otto von Guericke e. V. Logo

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