Ultraschallprüfung (Medien- und Luftankopplung)

Die Ultraschall-Technik ist eine der ältesten Methoden in der zerstörungsfreien Prüfung (ZfP). Das Anwendungsspektrum reicht von der Detektion von Fehlstellen wie Rissen und Delaminationen in z. B. Faserverbundkunststoffen bis hin zur Schichtdickenmessung.

Alle Anwendungen haben gemeinsam, dass elektrische Energie in mechanische Wellen mit Frequenzen von ca. 20 kHz bis einigen GHz umgewandelt wird und diese in das Bauteil geleitet werden. An Grenzflächen werden z. B. die Schallwellen reflektiert und detektiert. Durch Auswertung der dichteabhängigen Welleneigenschaften wie Dämpfung und Schallgeschwindigkeit kann auf innere Bauteilstrukturen oder die Dispergierung geschlossen werden. Vorteilhaft sind die hohe Mobilität, die ungefährliche Anwendung und der meist einseitig ausreichende Probenzugang.

Ultraschall

Dem derzeitigen Nachteil, der Verwendung von Koppelmedien zur Schalleinleitung, wirkt das SKZ durch berührungslos arbeitende Luft-Ultraschall-Systeme in Forschung- und Industriekooperationen entgegen.

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