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Forschung

Prozess Thermobonding

Systematische Analyse des Thermobondingprozesses und Entwicklung eines Prognosetools zur ressourcenschonenden Prozessparameterfindung in Abhängigkeit von Materialkombination und Konstruktion getufteter textiler Strukturen

Vorhabennummer: 01IF22620N

Projektdauer

Von: 01.09.2022 Bis: 28.02.2025

Beschreibung

Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurde der Thermobondingprozess mess- und anwendungstechnisch untersucht, um dessen Potential als Ersatz für den kosten- und ressourcenintensiven Latexprozess bei der Herstellung textiler Bodenbeläge aufzuzeigen. Zu diesem Zweck wurde eine Thermobondinganlage mit umfassender Sensorik zur Erfassung von Prozesstemperaturen und elektrischer Leistungsaufnahme ausgestattet. So konnten grundlegende Erkenntnisse über das Verhalten dieser Messgrößen bei unterschiedlichen Prozesseinstellungen und Warenqualitäten gewonnen sowie das grundlegende Prozessverständnis verbessert werden. Dazu begleitend wurden in einem Ersatzprozess für kleine Proben mit Abmessungen von ca. 10 cm x 10 cm systematische zu Korrelationen zwischen Prozessparametern und Qualitätskriterien wie Schrumpf und Noppeneinbindung durchgeführt. In anwendungstechnischen Versuchen wurden in einem empirischen, durch statistische Versuchsplanung anhand einer repräsentativen Auswahl von Warenmustern geeignete Einstellungen für den Thermobondingprozess ermittelt. Dabei war das Hauptkriterium, praxisnahe Parameter zu finden, um zu gewährleisten, dass die verarbeiteten Muster zu anforderungsgerechten Produkten weiterverarbeitet werden können. Dies wurde durch Laboruntersuchungen bestätigt. Dabei lag der Fokus sowohl auf textilen Bodenbelägen für den Heim- und Objektbereich (Multimaterialkonzept) als auch auf der Anwendung Automotive (Monomaterialkonzept). Basierend auf dem gewonnenen Prozessverständnis wurde ein physikalisches Modell zur Beschreibung des Warenverhaltens beim Thermobonding entwickelt und anhand der Versuchsreihen des Ersatzprozesses validiert. Mit dem validierten Modell wurde der Zusammenhang zwischen der im Prozess erreichten Schmelzebildung des Totpols und der resultierenden Noppenauszugskraft quantitativ beschrieben. Damit ist das Modell geeignet, bei gegebenen Material- und Konstruktionsparametern geeignete Prozesseinstellungen für die Herstellung von textilen Bodenbelägen mittels Thermobonding vorherzusagen. In weiteren Untersuchungen wurde gezeigt, dass sich der Thermobondingprozess ebenfalls zur Aufbringung des textilen Rückens eignet. Hierfür können sowohl die Funktion der Faseraufschmelzung als auch zugefügte Hotmelt-Klebstoffe zum Einsatz kommen. In abschließenden Betrachtungen wurde die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens sowie die ökologische Unbedenklichkeit nachgewiesen.

Der Schlussbericht zum Forschungsprojekt ist über die Website des TFI Aachen erhältlich: https://tfi-aachen.de/projekt/prozess-thermobonding/

Zur Projektübersicht

Ansprechpartner:

Dr. Eduard Kraus
Bereichsleiter | Fügen & Oberflächentechnik
Würzburg
e.kraus@skz.de
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz  Logo
DLR-PT-IGF DLR Projektträger Logo

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