Die Industrie befindet sich aktuell inmitten der Twin Transition – der gleichzeitige Wandel zu einer digitalen und nachhaltigeren Wirtschaftsweise. Neue Technologien und politisch-gesellschaftliche Anforderungen, wie der Umbau zu einer Kreislaufwirtschaft und der Etablierung der Bioökonomie, führen zu veränderten Wertschöpfungsmustern und erfordern mitunter disruptive und oft digitale Veränderungen.
Mit der Forschungsgruppe Transformation der Kunststoffindustrie nehmen wir diesen ganzheitlichen Wandel in den Blick. Unser Anspruch hierbei ist es, die Zukunft der Kunststoffherstellung und –nutzung visionär mitzugestalten. Hierfür bündeln wir gesammelte SKZ-Kompetenzen.
In Forschungsprojekten und Dienstleistungen unterstützen wir Firmen der Kunststoffbranche bei:
Die CO2-Bilanz ermittelt die Summe aller klimarelevanten Gase, die durch ein Produkt (Product Carbon Footprint) über den gesamten Lebenszyklus oder durch ein Unternehmen (Corporate Carbon Footprint) emittiert werden. Sie ist ein Ausgangspunkt zur Entwicklung einer effektiven Klimastrategie und ein klimaschutzorientiertes Marketing. Unsere Carbon Footprints werden nach anerkannten Methoden und Standards berechnet, umfassend dokumentiert und liefern damit eine fundierte Datenbasis für die klimaspezifische Produkt- und Unternehmensbewertung.
Für große Unternehmen greift die Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung nach den European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Mittlere und kleine Unternehmen hingegen können auf den Voluntary Small and Medium Enterprise (VSME) Standard zurückgreifen, um Orientierung bei der Nachhaltigkeitsberichterstellung zu finden. Das SKZ unterstützt Unternehmen, die diesen Weg gehen und baut dabei auf gesammelten Erfahrungen auf: Von der Interpretation der Standards und der Datenpunkte, über den Aufbau einer Struktur zum effizienten Sammeln der benötigten Daten innerhalb des Unternehmens oder der Lieferkette bis hin zum Aufbereiten der Daten für den Nachhaltigkeitsbericht. Wer hier vorangeht, kann sein Unternehmen zukunftsfähig aufstellen.
Die Politik bringt viele Gesetzespakete auf den Weg, die alle Unternehmen in den nächsten Jahren betreffen: Berichtspflicht CSRD, EU-Taxonomie, Ökodesignverordnung (ESPR), Green Claims, PPWR (Packaging and Packaging Waste Directive), EU-Verordnung zur Vermeidung der Freisetzung von Kunststoffgranulat uvm.. Die Experten des SKZ beraten Ihr Unternehmen bei der Frage, was die einzelnen Regularien für Ihr Unternehmen bedeuten und wie Sie am besten damit umgehen.
Bei einer Klimarisikoanalyse wird abgeschätzt, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Wirtschaftsaktivitäten und Standorte Ihres Unternehmens hat. Hier wird unterschieden zwischen physischen und transitorischen Risken. Erstere betreffen Auswirkungen von z.B. Extremwetterereignisse oder hohen Temperaturen auf Ihre Werke haben. Transitorische Risiken zeigen auf, wie Ihr Geschäftsmodell beeinflusst wird in einer Gesellschaft, die sich auf eine klimaneutrale Zukunft umstellt, z. B. mit höheren CO2-Bepreisungen, veränderten Märkte oder strengerer Umweltregulatorik.
Wir arbeiten mit Ihnen zusammen, um die Risiken für Ihre Firma zu identifizieren und eine Klimarisikoanalyse nach Vorgaben der EU-Taxonomie bzw. CSRD durchzuführen.
Nachhaltige Produktversprechen zahlen sich aus – vorausgesetzt, sie sind glaubwürdig und zulässig. Valide Umweltaussagen steigern die Nachfrage nach umweltfreundlichen Materialien. Doch rund die Hälfte aller Claims ist unzureichend belegt oder irreführend – und könnte bald verboten werden. Damit Sie das Potenzial nachhaltiger Produkte sicher nutzen, unterstützen wir Sie umfassend: von der Bewertung bestehender Claims über die Entwicklung belastbarer Umweltaussagen bis hin zu fundierten Umweltbilanzen. Wir beraten zu passenden Zertifizierungen und begleiten Sie durch den gesamten Entwicklungsprozess.
Ihr Vorteil:
Orientierung im dynamischen Rechtsumfeld, fundierte Entscheidungen und klare, glaubwürdige Kommunikation – so fördern Sie mit echter Nachhaltigkeit auch nachhaltig das Vertrauen Ihrer Kunden.
In Prozessen der Kunststoffverarbeitung kann an vielen Stellen Energie eingespart werden. Wir helfen Ihnen dabei die Einsparpotenziale zu heben und somit Kosten zu reduzieren und Treibhausgeasemissionen zu verringern. Auf Basis von Unternehmensdaten sowie eigenen Leistungs-und Durchflussmessungen führen wir Energieverbrauchsanalysen durch und identifizieren Optimierungsstellen.
Das SKZ unterstützt Sie bei der systematischen Erstellung Ihrer Unternehmens-CO2-Bilanz (Corporate Carbon Footprint) nach gängigen Standards (z. B. GHG Protocol). Unsere Experten kennen die Spezifika der Kunststoffbranche und können daher eine effiziente CO2 Bilanzierung durchführen.
Emissionsquellen in allen drei Scopes werden transparent quantifiziert, Reduktionsziele wissenschaftsbasiert festgelegt (geeignet für die Science Based Targets Initiative) und belastbare Reduktionsmaßnahmen abgeleitet. Durch unsere gelisteten Energieeffizienzexperten ist eine BAFA‑Förderung der Beratungsleistung möglich. Die Kombination aus CO2-Bilanz und Maßnahmenkatalog ermöglicht eine Steuerung des Unternehmens Richtung Treibhausgasneutralität und kann für Berichtspflichten und Außenkommunikation eingesetzt werden.
Als Experten auf dem Gebiet der Kunstststofftechnik sind wir bestrebt, unser jahrzehntelang erworbenes Wissen an unsere Kunden weiterzugeben. Von der Materialentwicklung über Fertigungsprozesse bis hin zur Anwendung verschiedener Prüf- und Messmethoden – in unseren zahlreichen praxisorientierten Kursen erwerben Sie als Teilnehmer das nötige Wissen im Umgang mit dem Werkstoff Kunststoff. Dies beginnt bei der Wahl der richtigen Werstoffe und der Einhaltung fertigungsgerechter Konstruktionsregeln, ersteckt sich über die richtige Handhabung von Geräten und Maschinen zur Herstellung und Bearbeitung von Kunststoffbauteilen und endet beim richtigen Verständnis von Qualitätskriterien und dem damit verbundenen Einsatz von Prüf- und Messwerkzeugen.
Die Zusammenführung von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens sowie aus unterschiedlichen Brachen zum Austausch von Erfahrungen und fachlichem Know-how steht neben der reinen Wissensvermittlung für uns ebenfalls an vorderster Stelle. Unsere zahlreichen Fachveranstaltungen bilden dabei den idealen Ort für einen freien Austausch von Gedanken. Renommierte Referenten aus unterschiedlichsten Branchen und exzellente Fachvorträge machen die SKZ-Fachtagungen zu beliebten Treffpunkten innerhalb der Kunststoffbranche.
In unserer kostenfreien Webinar-Reihe werden aktuelle Themen der Nachhaltigkeitsregulatorik und Trends mit Relevanz für die Kunststoffindustrie aufbereitet und eingeordnet. Dazu nutzen wir einen sich stetig weiterentwickelnden Trendradar, der darstellt, was Unternehmen auf dem Schirm haben sollten, worauf sie sich aktiv vorbereiten oder was die akut bearbeiten sollten. In einem 30-minütigen Webinar trägt eine Fachreferentin oder -referent die inhaltliche Basis des jeweiligen Themas vor und steht im Folgenden für Fragen und Diskussion bereit.
Sie sind auf der Suche nach einem abwechslungs- reichen Arbeitsplatz in einer der zukunftsfähigsten Branchen Deutschlands? Kommen Sie zu uns!
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Sascha Klamp | Treffert GmbH & Co. KG
Patrick Winkler | Konzelmann GmbH