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Schüttdichte und Rieselfähigkeit

Einsatzgebiet:

Schüttdichte und Rieselfähigkeit sind wichtige Kenngrößen für das Förder- und Dosierverhalten von Granulaten und Pulvern. Insbesondere bei der Herstellung von Compounds und Bauteilen sind diese Werte für die Produktionskontrolle von großer Bedeutung.

Messung der Schüttdichte (links) und der Rieselfähigkeit (rechts)

 

Messmethoden:

Die Schüttdichte stellt das Verhältnis zwischen der Masse eines körnigen Stoffes und seinem in einem definierten Schüttvorgang eingenommenen Volumen dar. Dabei sind Zwischen- und Hohlräume mit eingeschlossen. Die Schüttdichte hängt ab von der Partikelrohdichte, der Partikelform, der Stoffzusammensetzung und der Lagerform.

Die Rieselfähigkeit charakterisiert das Fließverhalten von Schüttgütern. Dabei wird die Durchflusszeit durch einen Trichter mit definierter Geometrie ermittelt. Sie hängt ab von der Korngröße und -verteilung, der Oberflächenbeschaffenheit der Partikel, dem Wassergehalt und der Beimengung von Trennmitteln oder Fremdpartikeln.

Relevante Normen (Auszug):

DIN EN ISO 60 (Schüttdichte), DIN EN ISO 6186 (Rieselfähigkeit)