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Schadensanalyse und Gutachten

Produktbegleitende Dienstleistungen werden zunehmend zum Differenzierungsmerkmal im internationalen Wettbewerb.

Schadensanalyse und Gutachten

Produktbegleitende Dienstleistungen werden zunehmend zum Differenzierungsmerkmal im internationalen Wettbewerb.

Gutachten

Dem Fehler auf der Spur

Seit über 30 Jahren werden am SKZ Schadensanalysen und Gutachten erstellt. 
Die Schadensanalysen werden an nahezu allen Kunststofferzeugnissen durchgeführt.

In den Gutachten erfolgt eine gesamtheitliche Betrachtung der Fehlerursache vom Kunststoffmaterial, der Verarbeitung, dem Produktdesign und der Umgebungseinflüsse in der Anwendung. Die SKZ-Gutachten werden unter Berücksichtigung der VDI-Richtlinie 3822 „Schadensanalyse“ erstellt, bei deren Entwicklung das SKZ maßgeblich mitgewirkt hat. Aber auch ohne das Vorliegen von Schäden können Kunststoffteile vergleichbar untersucht und bewertet werden (z. B. Erstmuster, Zustandsbewertung, etc.).

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über unsere verschiedenen Fachgruppen. 
Wir freuen uns über Ihre Anfrage.

Wir erstellen Gutachten und Schadensanalysen u.a. für folgende Interessenkreise:

  • Verarbeiter von Kunststoffen

  • Anwender von Kunststoffprodukten

  • Sachverständigenbüros

  • Versicherungen

  • Gerichte

Materialentwicklung und -prüfung

  • Schadensanalyse durch Rasterelektronenmikroskopie
  • Elementanalyse mittels Energiedispersive Röntgenspektroskopie
  • Schadensanalyse mittels Licht- und Polarisationsmikroskopie
  • Bestimmung des Polymerabbaus durch Ermittlung 
    der Scherviskositätsfunktion mittels Hochdruckkapillarrheologie
  • Bestimmung des Polymerabbaus durch die Bestimmung der Molmassenverteilung 
    mittels Gelpermeationschromatographie
Dr. Oliver Tröppner
Gruppenleiter | Materialentwicklung und -prüfung
o.troeppner@skz.de

Fügen

  • Sicherstellung der Qualität von Kunststoffschweißarbeiten und Kontrolle der Schweißbedingungen (Witterungsschutz, Lagerung, Baustellenbedingungen)
  • Kontrolle der normgerechten Ausführung von Schweißarbeiten (z. B. nach DVS 2207)
  • Prüfung von Halbzeugen und Werkstoffen sowie Beurteilung der Schweißnahtqualität
  • Überprüfung von Maschinen, Werkzeugen und Zubehör
  • Überwachung der Dokumentation (Schweißprotokolle, Prüfberichte usw.)
     

Der Einsatzbereich umfasst insbesondere:

  • Behälter- und Apparatebau
  • Rohrleitungsbau
  • Auskleidungen
  • Erd-, Wasser- und Tunnelbau
  • Dichtungs- und Abdichtungssysteme aus Thermoplasten
Dr. Eduard Kraus
Bereichsleiter | Fügen & Oberflächentechnik
Würzburg
e.kraus@skz.de

Coumpoundieren und Extrudieren

  • Materialmessung zur Eigenschaftsbestimmung wie z.B. Viskosität, MFR
  • Erstellung von REM-Bilder zur Untersuchungen von Bruchflächen
  • Nachbau, Analyse und Optimierung des Compoundier- und Extrudierprozesses
  • Optimierung des Produktes unter Einfluss von Produktionsprozessen
Hatice Malatyali
Gruppenleiterin | Compoundieren | Extrudieren
Würzburg
h.malatyali@skz.de

Qualität und Lebenszyklus

  • Analyse der Gas- und Wasserdampfdurchlässigkeit
  • Spektroskopische Material- und Alterungsanalyse
  • Schadensanalyse mittels Computertomografie
  • Zerstörungsfreie Schadensanalyse
  • Lebensdauerprognose (@Yusra Hambal vielleicht willst du das noch etwas genauer spezifizieren)
  • Beratung zu Digitalisierung
  • EPD-Tool
Dr. rer. nat. Linda Mittelberg
Bereichsleiterin Qualität und Lebenszyklus | Gruppenleiterin Bauteileigenschaften
Würzburg
l.mittelberg@skz.de

Bauteilprüfung

  • Bewitterungsprüfungen
  • Zustandsbewertung von (im Betrieb befindlichen) Rohren
  • Prüfung/Bewertung von Schweißverbindungen
  • Mikroskopie (z. B. Bruchflächenbewertung, Gefügebegutachtung durch Dünnschnitte, etc.)
  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • VDI-Richtlinie 3822 "Schadensanalyse"
Ulli Eisenhut
Gruppenleiter | Sonderservices und Gutachten
Würzburg
u.eisenhut@skz.de

Bauteileigenschaften

  • Praxisnahe Nachstellung von Belastungsszenarien sowie Analyse des Bruchverhaltens
  • Untersuchung von Alterungsprozessen und deren Auswirkungen auf die Bauteileigenschaften
  • Analyse von Rissbildungen sowie inneren Spannungen in Kunststoffbauteilen
Dr.-Ing. Yusra Hambal
Gruppenleiterin Bauteileigenschaften
Würzburg
y.hambal@skz.de

Spritzgießen

  • Herstellung von Norm- und Sonderprüfkörpern sowie Bauteilen
  • Bemusterung von Materialien und Werkzeugen, inkl. DOE
  • Vor Ort Beratung/Prozessoptimierung
  • Simulation von Spritzgießbauteilen - Rheologisch/Thermisch/Schwindung & Verzug -  (Moldex3D, Sigmasoft)
  • Herstellung und Haftungsprüfungen von Mehr-K-Verbunden (inkl. Lagerungen, Bewitterungen, ...)
  • Expertise: Schäumen, Einfärben, faserverstärkte Thermoplaste, Duroplaste, LSR, Simulation …
  • Beratung, Ursachenanalyse bei Qualitäts-/Prozessproblemen, Konstruktionsbewertung, Materialrecherche …
Dipl.-Ing. Christian Deubel
‪Senior Engineer | Koordinator Industrie | Forschung Spritzgießen
Würzburg
c.deubel@skz.de

Vernetze Materialien

  • GFK/CFK Schadensanalysen vor allem via REM Analysen von Bohrkörpern
  • Elastomere Versprödung, Rückstellfähigkeit
  • Duroplaste Alterungs- und Witterungseinflüsse beurteilung
  • TPE Versagensanalyse
Thomas Zimmermann
Gruppenleiter | Vernetzte Materialien
Würzburg
t.zimmermann@skz.de

Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft

  • Erstellung von Gutachten zur Kreislauffähigkeit von Kunststoffprodukten
  • Beratung zu regulatorischen Themen der Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft
    • - EU Mikroplastikverordnung
    • - Packaging and Packaging Waste Directive
    • - Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD / ESRS / VSME)
    • - Unternehmenskommunikation zu Nachhaltigkeitsthemen (Green Claims, EmpCo-Richtlinie)
    • - Ökodesign-Verordnung
  • EU Taxonomie
Dr. Hermann Achenbach
Bereichsleiter Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft
Würzburg
h.achenbach@skz.de

Dispergieren | Farbe & Lacke

  • Pulverlacke (Applikation + Analyse)
  • Nasslacke (Formulierungsanpassung + Applikation + Analyse)
  • Inkjet Tinten (Formulierungsanpassung + Applikation + Analyse)
     

Analysemethoden:

  • Rheologie (auch UV), Pulverrheologie, Hochfrequenzrheologie (Inkjet Tinten)
  • Abrieb (Taber)
  • Materialeigenschaften (DSC, TGA-IR)
Andreas Schneider
Senior Scientist
Selb
a.schneider@skz.de
VDI 3822

VDI-Richtlinie 3822 "Schadensanalyse"

Die VDI-Richtlinie 3822 ist ein zentraler Leitfaden für die Schadensanalyse technischer Produkte. Diese Richtlinie wird vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) herausgegeben und dient als Standard für die systematische und wissenschaftliche Untersuchung von Schäden, um deren Ursachen zu ermitteln. Die Richtlinie richtet sich an Ingenieure, Sachverständige und Experten, die an der Schadensbewertung von Bauteilen, Materialien und Systemen beteiligt sind. An der Erstellung dieser Richtlinie hatte das SKZ maßgeblich mitgewirkt.

Ziel der VDI 3822

Das Hauptziel der VDI 3822 besteht darin, eine strukturierte Vorgehensweise für die Analyse von Schäden zu bieten. Sie beschreibt detaillierte Methoden, mit denen Schäden an Werkstoffen und Produkten in verschiedenen technischen Bereichen untersucht werden können. Dabei steht die präzise Ursachenforschung im Vordergrund, um künftige Schäden zu vermeiden und Verbesserungen in der Produktentwicklung und Produktion umzusetzen.

Inhalte und Anwendungsgebiete

Die VDI-Richtlinie 3822 deckt verschiedene Methoden zur Schadensuntersuchung ab, darunter die metallografische Analyse, Bruchmechanik, mechanische Prüfungen und chemische Untersuchungen. Sie bietet Anleitungen für die richtige Probenentnahme, Dokumentation und Auswertung der Schadensursachen. Die Richtlinie gilt für diverse Industrien und Branchen.

Bedeutung für die Industrie

Die Anwendung der VDI 3822 gewährleistet, dass Unternehmen Schäden systematisch analysieren und fundierte Entscheidungen zur Schadensprävention treffen können. Dies führt zu einer Erhöhung der Sicherheit, einer Kostenreduktion durch frühzeitige Fehlererkennung und einer Verbesserung der Produktqualität.

Durch die Einhaltung dieser Richtlinie können Unternehmen außerdem eine rechtssichere Dokumentation vorlegen, die insbesondere in Schadensfällen von großer Bedeutung ist.
Die VDI-Richtlinie 3822 ist ein unverzichtbares Instrument, um in der Technik eine hohe Zuverlässigkeit und Sicherheit zu gewährleisten und potenzielle Schadensquellen zu identifizieren und zu eliminieren.

SKZ · Das Kunststoff-Zentrum
Friedrich-Bergius-Ring 22
97076 Würzburg

Telefon: +49 931 4104-0
E-Mail: info@skz.de

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SKZ Weiterbildungs-Zentrum Fügetechnologien
Frankfurter Str. 19 c
97082 Würzburg

Telefon: +49 931 4104-123
E-Mail: training@skz.de

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SKZ · Standort Halle
Weiterbildungs- und Forschungs-Zentrum
Köthener Str. 33a
06118 Halle (Saale)

Telefon: +49 345 53045-0
E-Mail: halle@skz.de

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SKZ · Standort Horb
Weiterbildungs-Zentrum
Rauher Grund 9
72160 Horb am Neckar

Telefon: +49 7451 62457-0
E-Mail: horb@skz.de

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SKZ · Standort Peine
Weiterbildungs-Zentrum
Woltorfer Str. 77, Halle G
31224 Peine

Telefon: +49 5171 940996-0
E-Mail: peine@skz.de

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EZD · Standort Selb
Europäisches Zentrum für Dispersionstechnologien (EZD)
Weißenbacher Str. 86
95100 Selb

Telefon: +49 9287 99880-0
E-Mail: ezd@skz.de

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Vertriebspartner – Italien
PROCHEMA S.r.l.
Via Buonarotti 175
20900 Monza, Italien

Telefon: +39 039 281561
E-Mail: info@prochema.it

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Vertriebspartner – Rumänien
Plastics Bavaria Equipment & Systems srl
Str. Iancu Jianu, nr. 26
500178 Braşov, Rumänien

Telefon: +40 268 412 559
E-Mail: office@plastics-bavaria.ro

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Training Center Middle East
SKZ · Training Center Middle East
Muntazah Complex (Exit - 25)
Jebel Ali Village - Dubai (VAE)

Telefon: +971 4 8845001
E-Mail: info@skz-me.com

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Vertriebspartner – Polen
Dopak Sp. z o. o
Ul. Kwiatkowskiego 5a
52-407 Breslau, Polen

Telefon: +48 71 35 84 000
E-Mail: dopak@dopak.pl

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Vertriebspartner – Türkei
Polmak Plastik
Ikitelli OSB Demirciler Sanayi Sitesi, E2 Blok No:420
34490 Başakşehir İstanbul | Türkei

Telefon: +902126718170
E-Mail: info@polmakplastik.com

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Vertriebspartner – Österreich
BZL – Bildungszentrum Lenzing GmbH
Im Grüntal 2
4860 Lenzing, Österreich

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SKZ Standort Würzburg, SKZ Weiterbildung

SKZ – Das Kunststoff-Zentrum
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