E-Learning: Einteilung der Kunststoffe
Nicht alle Kunststoffe sind gleich. Die chemische Struktur der Polymere und die Bindungen zwischen den Polymerketten sorgen für grundlegend unterschiedliche Eigenschaften.
Daher lassen sich Kunststoffe in drei Hauptkategorien einteilen: Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere.
Thermoplaste können mehrfach erhitzt und geformt werden, ohne dass sich ihre Molekularstruktur chemisch verändert. Sie haben eine lineare oder verzweigte Kettenstruktur und werden in der Regel durch Polymerisation kleiner Moleküle, der sogenannten Monomere, hergestellt. Duroplaste erfahren eine dauerhafte chemische Veränderung, wenn sie erhitzt und geformt werden. Dieser Prozess wird als Aushärtung oder Vernetzung bezeichnet und bildet eine dreidimensionale Netzwerkstruktur, die durch Wärme nicht wieder verformt oder erweicht werden kann. Elastomere sind Kunststoffe mit gummiartigen Eigenschaften, die sich dehnen und in ihre ursprüngliche Form zurückkehren können, wenn die verformende Kraft weggenommen wird. Sie werden durch die Vernetzung von Polymerketten gebildet und haben eine dreidimensionale Netzwerkstruktur.
Sie erhalten ab Buchung 12 Wochen Zugang zu diesem Kurs.
Nach Bestehen des Lerntests erhalten Sie ein Abschlusszertifikat.
Theoretische Inhalte
Das werden Sie in diesem Kurs lernen:
Aufbau, Eigenschaften und Beispiele von
- Thermoplastischen Kunststoffen
- Duroplasten
- Elastomeren
- Thermoplastischen Elastomeren
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