Reinigen und Aktivieren von Kunststoff-Oberflächen

Übersicht

Das Seminar ist für einen breiten Interessentenkreis konzipiert; die vorgestellten Technologien haben umfassende Marktbedeutung und sind relevant für weitere nachgeschaltete Oberflächenprozesse.

Als Oberfläche wird im allgemeinen Sprachgebrauch eine dünne äußere Randschicht bezeichnet, die Farbe, Glanz und Rauheit eines Bauteils bestimmt. Betrachtet man die Oberflächen genauer, so zeigen diese Welligkeiten und Rauheiten oder sind mit Verarbeitungshilfsmitteln belegt. Neben der von außen sichtbaren Schicht, sind für die spätere Produktqualität auch die Zusammensetzung und der Aufbau der Grenzfläche zwischen Grund- und Beschichtungsmaterial von entscheidender Bedeutung. Oft ist eine Abreinigung der für die Netzung, Haftfestigkeit und Oberflächenenergie störenden Substanzen äußerst wichtig, damit sich z. B. der aufgetragene Lack in der Polymeroberfläche verankern kann.

Die Haftung auf vielen Kunststoffen ist auch deshalb problematisch, weil diese in der Regel eine viel niedrigere Oberflächenenergie als die Beschichtungsmedien aufweisen. Grund dafür ist das Fehlen funktioneller Gruppen, die für die Wechselwirkung mit applizierten Stoffen wichtig sind. Die Vorbehandlung muss gezielt an den jeweiligen Werkstoff und den nachfolgenden Auftrag abgestimmt werden, weil Polymere sehr vielfältige molekulare Strukturen und physikalische Eigenschaften besitzen. Das vorliegende Seminar diskutiert die heute gebräuchlichsten und wichtigsten Reinigungs- und Aktivierungsverfahren für Kunststoff-Oberflächen. Verfahrenstechnische Beschreibungen und typische Anwendungen stehen im Mittelpunkt des Interesses.

 

 

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