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Kunststoffe und Umwelt: Sonderpreis des SKZ bei JUGEND FORSCHT

18/02/2020

In diesem Jahr vergibt das SKZ erstmalig den Sonderpreis "Kunststoffe und Umwelt" beim Regionalwettbewerb JUGEND FORSCHT, Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb, der besondere Leistungen in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik fördert. Junge Menschen bis 21 Jahre sind aufgerufen, sich bei diesem Wettbewerb anzumelden. Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre treten in der Juniorsparte „Schüler experimentieren“ an. Die Jugendlichen von 15 bis 21 Jahren dagegen in der Sparte JUGEND FORSCHT. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihr Thema frei wählen und müssen dieses einem von sieben Fachgebieten zuordnen. Am Ende der diesjährigen Wettbewerbsphase steht der Regionalentscheid vom 20.02. bis 21.02. 2019 im Schulzentrum Haßfurt.

"Mit dem SKZ-Sonderpreis Kunststoffe und Umwelt wollen wir die Aufmerksamkeit der jungen Schülerinnen und Schüler auf die Rolle der Kunststoffe in unserer heutigen Welt lenken und darauf, welche Bedeutung dieser Werkstoff für unsere Umwelt und für unsere Gesellschaft hat", betont Dr. Thomas Hochrein, Geschäftsführer am SKZ. "Das Image der Kunststoffe ist in der aktuellen Debatte um die Erderwärmung, den Klimaschutz und die Verschmutzung der Meere in Verruf geraten. Deshalb möchten wir von den jungen Menschen wissen, wie sie sich einen nachhaltigen Einsatz und Umgang mit Kunststoffen vorstellen, beispielsweise durch Kunststoffprodukte mit einer hohen Lebensdauer oder die Verbesserung der Recyclingfähigkeit".

"Ich bin gespannt auf die Beträge der jungen Nachwuchskräfte", freut sich Hochrein, der an der Preisverleihung am Freitag, 21.02.2020 um 15 Uhr teilnimmt. "Diese engagierten Schülerinnen und Schüler sind unsere Zukunft und ich freue mich darauf, sie persönlich kennen zu lernen."

Kreislaufwirtschaft, Marine Litter sowie die Energiewende und der Klimaschutz treiben die Kunststoffindustrie aktuell sehr beim Thema Nachhaltigkeit um. Gesellschaft und Politik fordern eine umweltfreundliche Nutzung von Kunststoffen. Gemeinsam mit der Branche arbeitet bereits seit über 15 Jahren der Forschungsbereich Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft unter der Leitung von Dr. Hermann Achenbach an Lösungen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden: "Mit unseren industrienahen Forschungsprojekten verbessern wir die Kreislaufführung von Kunststoffen, steigern die Ressourceneffizienz, minimieren Energiekosten durch Prozessverbesserungen und verringern CO2 Emissionen", so Achenbach.

Mit dem Thema  "Plastic Planet: Was bringt die Zukunft?" befasst sich im Anschluss an den SKZ Innovationstag Circular Economy am 28. Mai 2020 eine öffentliche Podiumsdiskussion, zu der das SKZ in Kooperation mit dem Referat für Ökologie und Nachhaltigkeit der Studierendenvertretung der Universität Würzburg einlädt.  Die Diskussion findet im Rahmen der Ökosozialen Hochschultage an der Uni Würzburg statt. Frank Herrmann, Sachbuchautor („Fair einkaufen - aber wie?“ und „Fair Reisen“) und Nachhaltigkeitsexperte, hat für das Podium bereits zugesagt. Ebenso wie der weltweit bekannte „Plastic Recycler“ Mr. Green Africa, Dr. Rüdiger Baunemann, Hauptgeschäftsführer von Plastics Europe, SKZ-Institutsdirektor Prof. Martin Bastian, der Fridays for Future-Unterstützer und studentische Senator der Universität Würzburg Abdu Bilican sowie Tagungsleiter Dr. Gerold Breuer. Auch ein Vertreter des Umweltministeriums ist angefragt. Die Moderation übernimmt Radio Gong-Moderator Johannes Keppner. „Auf diese Weise wollen wir ein möglichst breites Publikum ansprechen und mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern über die in der Öffentlichkeit vorherrschende Kritik an der Kunststoffindustrie diskutieren“, erklärt Bettina Dempewolf, Leiterin Netzwerk und Event am SKZ, den Hintergrund für das Format.

Die Podiumsdiskussion "Plastic Planet: Was bringt die Zukunft?" findet ab 19:00 Uhr im Hörsaal Z6 der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Am Hubland statt.

https://www.skz-bildung.de/tagungen/t/recycling