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Probleme beim Kleben, Lackieren oder Bedrucken von Kunststoffen?

SKZ-Seminar gibt Antworten und Praxistipps!

05/12/2019

Das Ergebnis eines Klebe-, Druck-, Lackier- oder Beschichtungsprozesses kann nur optimal sein, wenn eine einwandfreie Oberfläche zur Verfügung steht. Das heißt, die zu bearbeitenden Oberflächen müssen sorgfältig behandelt, gereinigt und gegebenenfalls aktiviert sein. Das SKZ-Seminar „Reinigen, Aktivieren und Kleben von Kunststoff-Oberflächen“ (http://www.skz-bildung.de/813) am 17. und 18. März 2020 in Würzburg wird die Vielfalt der Möglichkeiten sowie deren Vor- und Nachteile aufzeigen.

Das Seminar wird den Teilnehmern die wichtigsten und heute gebräuchlichsten Reinigungs- und Aktivierungsverfahren für Kunststoff-Oberflächen erläutern. Hierzu zählen u. a. UV-Excimer-, Corona-, Atmosphärendruck- und Niederdruckplasma-Vorbehandlung, Beflammung sowie innovative Reinigungstechniken, wie beispielsweise CO2-Schneestrahlen. Die verfahrenstechnischen Besonderheiten und typischen Anwendungen stehen hierbei im Mittelpunkt dieses Seminars. Die Veranstaltung behandelt außerdem grundlegende Thematiken zur Auswahl des richtigen Klebstofftyps sowie standardisierte Verfahren zur Prüfung von Klebeverbindungen. Hierbei wird insbesondere auf die neuen und innovativen Prüftechniken, wie etwa das auf Zentrifugalkraft basierende Multiprobenprüfverfahren (CAT) eingegangen.

Die Oberfläche eines Kunststoffteils bestimmt in erster Linie die Farbe, den Glanz und die Rauheit eines Bauteils. Betrachtet man diese jedoch genauer, werden mikroskopische Welligkeiten, Rauheiten oder Kontaminationen, wie z. B. durch Verarbeitungshilfsmittel, sichtbar. Eine Entfernung der für die Benetzung, Haftfestigkeit und Oberflächenenergie störenden Substanzen ist äußerst wichtig, damit sich beispielsweise der aufgetragene Klebstoff in der Polymeroberfläche verankern kann. Die Haftung auf vielen Kunststoffen ist auch deshalb problematisch, weil diese in der Regel eine viel niedrigere Oberflächenenergie aufweisen, als die Beschichtungsmedien. Grund dafür ist das Fehlen funktioneller Gruppen, die für die Wechselwirkung mit applizierten Stoffen wichtig sind. Die Vorbehandlung muss gezielt an den jeweiligen Werkstoff und den nachfolgenden Auftrag abgestimmt werden, weil Polymere sehr vielfältige molekulare Strukturen und physikalische Eigenschaften besitzen. Es gibt somit eine ganze Reihe von grundlegenden Verfahrensschritten, um ein Bauteil für eine Klebung optimal vorzubereiten und die Eigenschaften zu validieren. Entscheidend ist jedoch, dass der Werkstoff, die Reinigung und Aktivierung sowie das zu applizierende System aufeinander abgestimmt sind.

Abbildung Seminar

Das Seminar „Reinigen, Aktivieren und Kleben von Kunststoff-Oberflächen“ wird den Teilnehmern die wichtigsten und heute gebräuchlichsten Reinigungs- und Aktivierungsverfahren für Kunststoff-Oberflächen erläutern.

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