Zeit zum Umdenken!

Forschen für einen innovativen Mittelstand

07/08/2018

Am 20. September 2018 präsentieren die Institute der Zuse-Gemeinschaft wie erfolgreiche Forschung für den deutschen Mittelstand gelingt.

Die Zuse-Gemeinschaft vertritt die Interessen unabhängiger, privatwirtschaftlich organisierter Forschungseinrichtungen. Bundesweit gehören dem technologie- und branchenoffenen Verband über 70 Institute an. Die Würzburger Institute der Zuse-Gemeinschaft – das SKZ und das Bayerische Zentrum für angewandte Energieforschung e. V. (ZAE Bayern) – beteiligen sich gemeinsam an der bundesweiten Leistungsschau, dem Zuse-Tag Regional, unter dem Motto „Forschung, die ankommt“ und öffnen ihre Tore für Bevölkerung und Politik.

In Zeiten, in denen der deutsche Mittelstand zunehmend an Innovationskraft verliert, fehlt vielen Instituten der Zuse-Gemeinschaft bislang die politische Unterstützung sowie der gleichberechtigte Zugang zu allen Förderprogrammen des Bundes, bei vergleichbaren Förderbedingungen. Um die Rahmenbedingungen für den Innovationsgaranten des deutschen Mittelstandes zu verbessern, werden diese am Zuse-Tag mit der Politik diskutiert und somit darauf aufmerksam gemacht.

Als praxisnahe Ideengeber des deutschen Mittelstandes übersetzen Forscher der Institute die Erkenntnisse der Wissenschaft in anwendbare Technologien. Sie bereiten so den Boden für Innovationen, die den deutschen Mittelstand weltweit so erfolgreich machen.

Beispiele hierfür gibt es viele.
Am SKZ wird die komplette Wertschöpfungskette von Kunststoffen – vom Material über den Prozess bis hin zum Produkt –  betrachtet. So werden am SKZ beispielsweise individuelle Medizinprodukte mittels additiver Fertigung hergestellt, neue Leichtbaumöglichkeiten durch Faserverbundkunststoffe geschaffen, nachwachsende Rohstoffe wie Holz in Kombination mit Kunststoff in umweltfreundlichen Bauprodukten bei gleichzeitiger Verbesserung der Bauteileigen-schaften verwendet oder neue Verfahren entwickelt, um Kunststoff-produkte gefahr- und kontaktlos zu durchleuchten.

Das ZAE Bayern verbindet in seinen zentralen Kompetenzbereichen erneuerbare Energien, Energiespeicherung und Energieeffizienz in einem interdisziplinären Forschungsansatz Materialforschung, Komponentenentwicklung und Systemoptimierung. Die Forscher am ZAE Bayern arbeiten dabei an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und angewandter Industrieforschung und befassen sich unter anderem mit Nanomaterialien, thermischen und elektrochemischen Energiespeichern, energieeffizienten Prozessen, Photovoltaik, energieoptimierten Gebäuden und Stadtquartieren, Smart Grids und sektorenübergreifenden Energiesystemen (Strom und Wärme/Kälte).

Neben der Möglichkeit, moderne Forschung im Rahmen von Führungen direkt zu erleben, können sich die Besucher auch bei populärwissenschaftlichen Vorträgen über aktuelle Branchenthemen informieren. Diese beschäftigen sich beispielsweise mit der Nachhaltigkeit von Kunststoffen und mit dem Thema, inwiefern es sinnvoll ist, Kunststoff zu vermeiden oder Kunststoff einzusetzen. Ein weiterer Vortrag befasst sich mit der Bedeutung von Kunststoffen im 21. Jahrhundert am Beispiel 3D-Druck und den vielfältigen Möglichkeiten dieses neuen Fertigungsverfahrens. Auch zum Thema Energie gibt es Vorträge, in denen die Besucher aktuelle Informationen erhalten. Das Spektrum reicht vom Thema Energiewende über Chancen und Herausforderungen energieeffizienter Gebäude bis zu Nanotechnologie in der Energietechnik.

Das SKZ und das ZAE laden interessierte Besucher zum Zuse-Tag am 20. September ein, um von 16 Uhr bis 20 Uhr in beiden Instituten Forschung zu erleben, die ankommt!

Zuse - Tag Regional

Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seiten und Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr InfosOK