Austauschplattform für Qualität im 21. Jahrhundert

Qualitätsgipfel Kunststoff in Würzburg blickt in die nahe Zukunft

27/09/2017

2016 hat die Kunststoffbranche mit dem Qualitätsgipfel Kunststoff eine neue, bis dato einmalige Austauschplattform zum Thema Qualität in der Kunststoffindustrie bekommen. Rund 150 Teilnehmer und 15 Aussteller kamen 2016 zur Premiere der Veranstaltung nach Würzburg. Aufgrund der sehr positiven Resonanz der Teilnehmer findet nun vom 29. bis 30. November 2017 der zweite Qualitätsgipfel Kunststoff auf der Festung Marienberg in Würzburg statt.

Die Teilnehmer des ersten Qualitätsgipfels Kunststoff und das Fachkomitee haben die Themen „Industrie 4.0“ und „Datenbasierte Methoden“ als Fokus-Themen für die Neuauflage der Veranstaltung ausgewählt und als Kernherausforderungen des 21. Jahrhunderts benannt. Diese Schlagworte sind zwar in aller Munde, werden jedoch so uneinheitlich verwendet, dass es zweifelhaft ist, ob viele das Gleiche darunter verstehen.

Maschinen mit Sensoren auszurüsten und Daten zu archivieren kann zu einer fast unendlichen – de facto nicht verwertbaren – Datenflut führen. Die eigentliche Revolution liegt daher in den nächsten Schritten. Dabei werden die vorhandenen Daten zur Selbstoptimierung von Prozessen und damit zur Maximierung ihrer Qualität genutzt. Verschiedene Systeme von unterschiedlichen Standorten und Firmen aus der Wertschöpfungskette kommunizieren miteinander und individuelle Produkte werden mit den Mitteln und dem Qualitätsstandard der Massenproduktion hergestellt. Diese Schritte werden morgen gelebt, aber heute gedacht und auf dem Qualitätsgipfel Kunststoff 2017 intensiv diskutiert.

Wenn sich am 29. und 30. November 2017 die Kunststoffbranche zum zweiten Qualitätsgipfel Kunststoff in Würzburg trifft, dreht sich alles um das Thema „Qualität im 21. Jahrhundert“. Verändert sich die Produktion in Richtung Industrie 4.0, gibt es reichlich Gesprächsbedarf in Richtung „Qualität 4.0“. Das betrifft sowohl den großen Bereich der Qualitätssicherung, als auch die Prozesse des Qualitätsmanagements. Namhafte Vertreter der Branche stellen dazu Best Practice Beispiele vor und sprechen über praktische Erfahrungen rund um Digitalisierung und "Big Data" sowie über „Potentiale und Grenzen virtueller Fertigungslinien“. Neben dem notwendigen Blick in die Zukunft widmet sich der Qualitätsgipfel zusätzlich auch tagesaktuellen Themen wie „Erfolgreiche Integration: MES und CAQ“ oder „Automotive Testing – Prüfungen nach Automobilstandards“.

Die beim Qualitätsgipfel Kunststoff 2017 angesprochene Bandbreite der Themen ist groß, wie Prof. Dr. Martin Bastian, Institutsdirektor des SKZ, erläutert: „Die kontinuierliche Steigerung von Effizienz und Effektivität unter Beibehaltung und Verbesserung der heutigen Qualitätsstandards bleibt als ständige Herausforderung langfristig bestehen. Lösen können wir diese Herausforderung nur, wenn wir unsere Kompetenzen der kunststoffverarbeitenden Industrie in Mitteleuropa bündeln. Wir müssen kooperieren, also gemeinsam an gleichen Zielen arbeiten; sei es in Projekten, in Netzwerken – wie dem dynamischen und mit 400 Mitgliedern starken SKZ-Netzwerk – oder in der Politik.“ Die Branche muss breit miteinander diskutieren, dann wird sie die laufende Revolution gestalten und nicht von ihr weggespült. Dieser Gedanke war die Leitmotivation, den Qualitätsgipfel Kunststoff am SKZ ins Leben zu rufen, gemeinsam mit einem großen Fachkomitee mit namhaften Vertretern aus der Kunststoffbranche.

Weitere Informationen unter: http://www.qualitaetsgipfel-kunststoff.de

Qualitätsgipfel Kunststoff

Vom 29. bis 30. November 2017 findet der zweite Qualitätsgipfel Kunststoff auf der Festung Marienberg in Würzburg statt.

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