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Objektrekonstruktion in der Mikrowellen-Defektoskopie

04/04/2017

Im SKZ wurde ein neues Forschungsvorhaben im Bereich der zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) gestartet. Zusammen mit dem Institut für Automation und Kommunikation (ifak e.V., Magdeburg) wird ein Verfahren zur Optimierung der Bildgewinnung und zur Beseitigung von Visualisierungsproblemen mit Mikrowellen entwickelt. Ziel ist die eindeutige Darstellung von Fehlstellen sowie die hochauflösende Ermittlung von realen Ausdehnungen und Tiefenlagen innenliegender Defekte.

Im Fokus steht die zerstörungsfreie Detektion verschiedener Fehlerbilder in Faserverbundkunststoffen (FVK). Diese Materialklasse hat in den letzten Jahren enorm an Relevanz gewonnen und signifikante Wachstumsraten zu verzeichnen. Zur Gewährleistung der Qualität und Funktionalität ist jedoch eine zerstörungsfreie Prüfung unerlässlich. Hier hat die Mikrowellen-Technologie gegenüber anderen ZfP-Methoden entscheidende Vorteile: z. B. die hohe Eindringtiefe den Vorteil, dass keine Medienankopplung notwendig ist und nichtionisierende Strahlung verwendet wird.

Im Rahmen des Forschungsprojektes werden besonders der Einfluss verschiedener Mikrowellensonden, Optiksysteme sowie Proben- und Defektgeometrien betrachtet, um Lösungen zu entwickeln und die Bildgebung sowie Fehlerdarstellung zu verbessern. Insbesondere sollen ungewollte Artefakte aufgrund von Geometrieunstetigkeiten berücksichtigt und eliminiert werden.

Das IGF-Vorhaben 18827 BG der Forschungsvereinigung Fördergemeinschaft für das SKZ wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags gefördert.

Interessierte Firmen sind eingeladen, am projektbegleitenden Ausschuss teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos und die Teilnehmer erhalten die erzielten Forschungsergebnisse direkt aus erster Hand.

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