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Gemeinsam für mehr MINT-Bildung und MINT-Nachwuchs!

Das SKZ Lab beim 2. MINT-Tag Mainfranken

23/11/2016

Aktivitäten im Bereich der naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchsförderung sind wichtige Bausteine, um sich einem drohenden Fachkräftemangel entgegenzustellen und die Zukunftsfähigkeit von Regionen nachhaltig zu sichern. Auch in Mainfranken haben sich verschiedene Akteure auf den Weg gemacht, Angebote in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) zu machen. Damit diese MINT-Angebote bestmöglich genutzt werden können, gilt es regional zusammen zu arbeiten, Transparenz zu schaffen und MINT-Bildung weiter zu fördern. Hierfür steht die MINT-Region Mainfranken - ein regionales Netzwerk, bestehend aus derzeit 20 MINT-Bildungsakteuren, zu denen auch das SKZ mit dem Schülerlabor ‚SKZ Lab‘ gehört.

Beim gemeinsam initiierten 2. MINT-Tag Mainfranken am 10. November 2016 konnte dieses Netzwerk rund 100 Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aus ganz Mainfranken in der Leopold-Sonnemann-Realschule Höchberg begrüßen. Die Anwesenden erhielten Einblicke in die vielfältige MINT-Angebotslandschaft und ließen sich in Workshops praktische Anregungen geben, um Kinder und Jugendliche in Schule und Kindergarten für MINT-Themen zu begeistern.

Für den Netzwerkpartner SKZ informierte Irena Heuzeroth in einem Vortrag über das Schülerlabor SKZLab, das bereits seit über sechs Jahren mit großem Erfolg interessierten Schulklassen die Möglichkeit bietet, aktiv in die Welt der Kunststoffe zu blicken und einen Tag im Betriebsalltag der Kunststoffproduktion zu verbringen. Die Jugendlichen sollen so die Chance erhalten, sich selbstständig Wissen zu erarbeiten, Zusammenhänge zu erkennen, Abläufe zu überblicken und Entscheidungen zu treffen. Außerdem soll die Arbeit im Team und das Interesse an Naturwissenschaften nachhaltig gefördert werden.

Darüber hinaus gab Heuzeroth noch einen Einblick in die Welt des 3D-Drucks.

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Abb. 1: In einem Vortrag informierte Irena Heuzeroth über das Schülerlabor SKZ Lab sowie über die Welt des 3D-Drucks (Foto: Region Mainfranken GmbH/Merkl)

Mit der Gesprächsrunde zum Thema „Weil MINT selbstverständlich auch weiblich ist“ wurde ein starkes Signal für die Berufswahl von Mädchen für MINT-Berufe gesetzt. Sarah Busch, Auszubildende zur Physiklaborantin am SKZ sowie Nicole Münch (Auszubildende Zerspanungsmechanikerin) und Melissa Weigand (Maschinenbaustudentin), berichteten engagiert über ihre positiven Erfahrungen in der MINT-Berufswelt und waren sich einig, die richtige Wahl getroffen zu haben.

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Abb. 2: (v.l.) Sarah Busch (Auszubildende zur Physiklaborantin am SKZ), Nicole Münch (Auszubildende zur Zerspanungsmechanikerin) und Melissa Weigand (Maschinenbaustudentin) berichteten über ihre positiven Erfahrungen in der MINT-Berufswelt (Foto: Region Mainfranken GmbH/Merkl)

Das SKZ Lab war auch mit einem Infostand bei der Fachausstellung der MINT-Anbieter vertreten, die den Teilnehmern die Möglichkeit für weiteren Austausch und zum Netzwerken bot. „Eine sehr gelungene Veranstaltung! Ich denke, so kann man Mädchen für Berufe im MINT-Bereich begeistern“, freute sich Heuzeroth.

"Der MINT-Tag lebt vom geballten Knowhow der Experten in den Workshops, den Informationen und Anschauungsmaterialien im Marktplatz sowie der Möglichkeit zum vertieften Austausch und Networking", resümierte Theresia Oettle-Schnell, Projektleiterin bei der Region Mainfranken GmbH und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und das besondere Engagement der Kolleginnen und Kollegen der MINT-Region Mainfranken.