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Meisterausbildung aus der Praxis – für die Praxis

Faserverbund – Verarbeitung und Bearbeitung

10/10/2016

Qualifikations-Schwerpunkt am SKZ in Peine

„Die praxisnahe Ausbildung durch SKZ-Dozenten, besonders in der fachspezifischen Qualifikation, bereitet uns optimal auf die IHK-Prüfung und unsere neuen Aufgaben als Meister und Vorgesetzte vor“, so Frank Gottschling, der im November seine Zusatzqualifikation zum Industriemeister Fachrichtung Kunststoff Kautschuk abschließen wird.

Frank Gottschling ist einer von 20 Teilnehmern, der aktuell in Theorie und Praxis von erfahrenen Ausbildern auf den bundeseinheitlichen Abschluss vorbereitet wird. „Wir haben uns für die Ausbildung am SKZ in Peine entschieden, weil wir hier von Experten in allen drei Schwerpunkten unterrichtet werden - das ist ein großer Pluspunkt! Erworbene Kenntnisse können im ‚Faserverbund‘, ‚Spritzgießen‘ und ‚Bearbeiten in der Praxis‘ vertieft werden“, erklärt Frank Gottschling.

Auch Geschäftsführer Dr.-Ing. Ulrich Mohr-Matuschek ist überzeugt vom Konzept und dem Erfolg der Meisterausbildung am norddeutschen Standort: „Die vielseitigen Ausbildungsmöglichkeiten am Standort Peine ergeben sich u.a. durch die enge Kooperation mit den Mitarbeitern vom Standort Halle, die schwerpunktmäßig im Faserverbund Bereich ‚Composite‘ und ‚Fügen‘ tätig sind. Sie können mit ihrem Know-how aus vielen FuE-Projekten und jahrzehntelanger Erfahrung in der Ausbildung den Meisterkurs sehr fachkompetent unterstützen.“

„Durch die bestandene Meisterprüfung erlangt der Teilnehmer die Qualifikation zum Studium oder zum Besuch von Technikerschulen – die Möglichkeiten der beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung sind also äußerst vielfältig. Gerade angesichts des herrschenden Fachkräftemangels bietet eine Zusatzqualifikation als Industriemeister enorme Potenziale für die Unternehmen sowie für die gesamte Wirtschaftsleistung des Landes“, ergänzt Standortleiterin Annette von Hörsten.

Industriemeister sind als technische Führungskräfte für das mittlere Management ein wesentlicher Bestandteil in der Organisationsstruktur von Industrieunternehmen mit einem weiten Spektrum an Einsatzmöglichkeiten. Sie nehmen eine Mittlerfunktion zwischen kaufmännischer Verwaltung und Produktion sowie zwischen Betriebsleitern und Mitarbeitern ein. Innerhalb ihres Verantwortungsbereiches sind sie dafür zuständig, dass Produkt- und Lieferqualität gewährleistet und verbessert werden – für die Unternehmen der Wachstumsbranche der kunststoffverarbeitenden Industrie stellt der Industriemeister folglich eine äußerst wichtige Schlüsselposition dar. Nach erfolgreich bestandener Prüfung können die Meisterschüler mit ihrem neu erworbenen Wissen, z.B. durch Optimierung von Produktionsabläufen und damit der Senkung von Kosten ganz entscheidend zur Effizienzsteigerung und somit zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen beitragen.

Für 2016 ist alles ausgebucht, aber für 2017 sind noch einige Plätze frei – Start ist am 27. Februar 2017. Nähere Auskünfte erteilt Standortleiterin Annette von Hörsten.

Meisterausbildung_aus_der_Praxis_1

Abb. 1: Praxis im Zuge der Meisterausbildung im SKZ Technikum in Peine ...
 

Meisterausbildung_aus_der_Praxis_2

Abb. 2: ... und in Halle