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Produktionshelfer à la SKZ: Kleines Geld - große Wirkung

Laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind von den rund 50.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der kunststoffverarbeitenden Industrie in Bayern etwa 1/3 ohne Berufsausbildung. Bayern liegt damit sogar leicht über dem bundesdeutschen Durchschnitt.

In Zeiten des Fachkräftemangels versucht die bayerische Staatsregierung diesem Trend gemeinsam mit dem SKZ als Bildungsträger entgegenzuwirken und attraktive Angebote zu schaffen, um die Qualifizierung aller Bildungsschichten und über die Grenzen Bayerns hinaus weiter in den Fokus der Unternehmer zu rücken.

Seit Anfang des Jahres bietet das SKZ den vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie geförderten Lehrgang „Produktionshelfer – Fachrichtung Kunststoffverarbeitung“ an. In nur zwei Tagen werden Produktionshelfern aus in Deutschland ansässigen Unternehmen grundlegende Kenntnisse über Kunststoffe, Arbeitsschutz, Materialvorbereitung, Qualitätssicherung und die einzelnen Kunststoffverarbeitungsverfahren vermittelt. In Kleingruppen von bis zu sieben Personen können die Teilnehmer trotz unterschiedlicher Vorkenntnisse und eventueller sprachlicher Barrieren intensiv und zielgerichtet lernen.

Ziel der Maßnahme ist es, einen kostengünstigen Einstieg in die Weiterbildung anzubieten, der sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber dazu ermuntert, die Qualifizierung von Produktionspersonal zu forcieren – denn 100 Euro sollten wahrlich nicht zu viel sein für Motivation, Zufriedenheit und die eigene Entwicklung.

Produktionshelfer

Abb.: Tanju Bastürk (Ausbilder SKZ) vermittelt angehenden Produktionshelfern Einzelheiten zum Spritzgießprozess.