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30 Jahre Kunststoffschweißen am SKZ in Halle

18/03/2020

Das SKZ blickt in Mitteldeutschland auf erfolgreiche Jahre zurück. Seit inzwischen 30 Jahren führt das SKZ in Halle die lange Tradition der kunststoff-technischen Weiterbildung des Zentralinstitutes für Schweißtechnik (ZIS) fort. Die Expertise und das Knowhow aus Halle sind aber auch über Sachsen-Anhalt und sogar Deutschland hinaus bekannt und gefragt.

Top-Adresse für die Ausbildung von Kunststoffschweißern
Der Bedarf an exzellent ausgebildeten Kunststoffschweißern ist ungebrochen hoch. Speziell für den industriellen Apparate-, Anlagen- und Rohrleitungsbau sowie für den Geothermie- und Biogasanlagenbau werden Schweißer benötigt. Sie erlernen hierfür in den Lehrgängen des Deutschen Verbands für Schweißen und verwandte Verfahren (DVS e.V.) die Anwendung verschiedener relevanter Verfahren, wie Warmgas-, Heizelementstumpf-, Heizelementmuffen-, Heizwendel- und Warmgasextrusionsschweißen. Seit einiger Zeit werden auch verstärkt Schulungen für das Infrarotschweißen sowie das wulst- und nutfreie Schweißen nachgefragt. Diese Verfahren werden hauptsächlich für das Schweißen von Rohrleitungen im Reinstmedienbereich in der chemischen Industrie, in der Pharmazie und bei der Chipherstellung eingesetzt.

Anerkannter Ausbildungspartner
Das SKZ in Halle ist anerkannte Prüfstelle für Kunststoffschweißer des Deutschen Verbands für Schweißen und verwandte Verfahren (DVS e.V.). Jährlich absolvieren hier einige hundert Schweißer die erforderlichen Prüfungen nach DVS-Richtlinie 2212-1. Damit sind sie nachweislich befähigt, Schweißungen an thermoplastischen Kunststoffen in Neufertigung und Instandsetzung qualitätsgerecht auszuführen. Der SKZ-Standort Halle ist ebenfalls als Kursstätte des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfachs (DVGW e.V.) anerkannt und als Bildungspartner des Berufsförderungswerks des Rohrleitungsbauverbandes (brbv GmbH) zugelassen. In Zusammenarbeit mit diesen Verbänden werden am SKZ PE-Schweißer gemäß DVGW-Arbeitsblatt GW330 ausgebildet und qualifiziert. Mit bestandener Prüfung dürfen die Teilnehmer PE-Rohre für Gas- und Wasserleitungen verlegen und schweißen. Gerade in den letzten Jahren ist durch den Boom der Baubranche die Zahl der Kunststoffschweißer in den Grundkursen und Verlängerungsprüfungen nach GW 330 besonders stark gestiegen.

Ein weiterer Meilenstein:
Seit 1998 ist der SKZ-Standort Halle auch von der Arbeitsgemeinschaft Fernwärme (AGFW) zugelassene Prüfstelle zur Prüfung von Muffenmonteuren nach Arbeitsblatt FW 603 für den Fernwärmeleitungsbau. Ebenso werden für diesen Bereich Kunststoffschweißer zum Schweißen von PE-Mantelrohren nach DVS-Richtlinie 2212-4 ausgebildet. Auch für den Fernwärmeleitungsbau gibt es eine steigende Nachfrage nach qualifiziertem Fachpersonal. 

Expertenwissen aus Halle ist weltweit gefragt! 
In den vergangenen Jahren konnte sich das SKZ als Marktführer in der Ausbildung von Kunststoffschweißern etablieren. Diese werden weltweit zur Herstellung von Abdichtungen für den gesamten Bereich des Grundwasserschutzes, im Erd- und Wasserbau sowie für den Deponiebau eingesetzt. Insbesondere der Deponiebau erlebt derzeit einen starken Aufschwung. Ausbilder vom SKZ Halle schulen regelmäßig Teilnehmer aus den Balkanstaaten und der arabischen Halbinsel. Ziel der Ausbildung ist es, nachhaltige und ressourcenschonende Bauweisen und Techniken unter Verwendung von Kunststoffdichtungsbahnen zur Abdichtung wassergefährdender Anlagen, Deponien und Altlasten zu vermitteln. Hier gibt es neben dem Einstieg über einen Grundlehrgang auch die Möglichkeit, einen nach DVS zertifizierten Abschluss zum Kunststoffschweißer zu absolvieren.

Man merkt schnell: Beim Thema Kunststoffschweißen sind die „Hallenser“ Experten. Daher bietet der SKZ-Standort in Halle neben der fundierten Ausbildung auch eine praxisnahe Beratung rund um das Kunststoffschweißen an.

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Das SKZ blickt in Mitteldeutschland auf 30 erfolgreiche Jahre zurück.