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Gelpermeations-
chromatographie (GPC)

Einsatzgebiet:

In einem Polymer haben nicht alle Makromoleküle die gleiche Größe und damit molare Masse. Stattdessen hat jedes Makromolekül eine individuelle molare Masse. Die entsprechende Verteilung der Molmassen bestimmt letztlich das Eigenschaftsprofil eines Polymers.

Die Gelpermeationschromatographie ermöglicht die Trennung von Molekülen nach ihrem hydrodynamischen Radius bzw. Volumen. Die Trennung erfolgt in einer mit mikroporösem Gel gefüllten Säule. Aufgrund ihrer Größe werden größere Moleküle von vielen Gel-Poren „ausgeschlossen“ und eluieren daher schneller von der Säule als kleinere Moleküle. Somit werden die Moleküle nach ihrer Größe getrennt, wobei größere Moleküle zuerst und die kleinsten zuletzt eluieren.

Die aufgetrennten Fraktionen einer Probe werden anschließend durch eine Reihe verschiedener Detektoren analysiert. Am SKZ ist nun eine GPC-Anlage mit sog. Vierfachdetektion verfügbar, die aus einem Brechungsindex-, einen UV-, einen Viskositäts- und einen Lichtstreudetektor besteht.

 

GPC

Fraktionierung einer Polymerprobe in der GPC

 

Die Prüfungen können in einem Temperaturbereich von 5 ºC bis 85 ºC durchgeführt werden.

Ergebnisse der Prüfmetode:

  • Relative Molmasse und entsprechende Verteilung
  • Absolute Molmasse und entsprechende Verteilung
  • Verzweigungsgrad
  • Form der Makromoleküle (z. B. Kugel, Knäul, Stäbchen)