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Vorarbeiten zur Normierung des Linearscherversuchs (LSV)

LSV

Das SKZ startete im März 2011 ein Kooperationsprojekt über ein Jahr mit mehreren Firmen, um der Problematik bei der mechanischen Prüfung von Heizwendelschweißungen entgegenzutreten. Ziel des Projekts ist es, die mechanischen Eigenschaften von Heizwendel-, Muffen- und Sattelschweißverbindungen qualitativ mittels eines Linearscherversuchs (LSV) zu charakterisieren.

Wie bereits in einem abgeschlossenen Forschungsprojekt und einer Vielzahl von Voruntersuchungen gezeigt wurde, ist der LSV ein reproduzierbares Prüfverfahren (siehe Abbildung), das durch seine Linearbewegung direkte und lineare Zusammenhänge zwischen Kräften und Geometrien, u.a. hinsichtlich einer Heizwendelschweißung, sehr gut darstellen und somit übertragbare Ergebnisse liefern kann. Die absolute Zuverlässigkeit des Verfahren ermöglicht darüber hinaus Schweißparameteroptimierungen und -weiterentwicklungen. Der Linearscherversuch fand bereits in zahlreichen Forschungsprojekten und Industrieaufträgen seine Anwendung, um Materialien und Schweißnähte anhand einer Scherbewegung zu charakterisieren und hat damit seine Praxistauglichkeit bereits unter Beweis gestellt. Obwohl das Prüfverfahren sehr reproduzierbare und direkt vergleichende Ergebnisse liefert, ist die Interpretation der Messkurven auf Grund vieler z.T. noch unbekannter Einflussfaktoren schwierig.

Der Fokus in diesem Kooperationsprojekt liegt daher in der Untersuchung dieser Einflussfaktoren und in der Integrierung des neuen Prüfverfahrens in einer Richtlinie des DVS-Taschenbuches (Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V.), um Schweißverbindungen mit einer normierten Linearscherprüfung bzgl. ihrer Schweißnahtqualität qualitativ beurteilen zu können.