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Hochwertige und umweltfreundliche Infrastrukturprodukte aus WPC

Kunststoffkabelschächte haben sich über die Jahre vor allem auf Grund des sehr modularen Aufbaus, des geringen Transportgewichts und der einfachen Montage in vielen Bereichen etabliert. Das SKZ entwickelte zusammen mit der Fa. Langmatz GmbH ein neues WPC-Material, das für die Herstellung von komplexen, geschäumten Kabelschachtsystemen im Spritzgießverfahren geeignet ist.

Das entwickelte Material enthält einen für Spritzgussanwendungen nennenswerten Holzfaseranteil und weist im Vergleich zum bisher eingesetzten Standardmaterial (glasverstärktem PC-Blend) einige technische, wirtschaftliche und ökologische Vorteile auf. Die Dichte des entwickelten WPC-Materials liegt bei ca. 1,0 g/cm³. Die für die geplante Anwendung entscheidenden mechanischen Kennwerte, wie Biegefestigkeit, Durchbiegung und Biege-E-Modul, sind vergleichbar mit dem Standardmaterial oder übertreffen diese sogar. Das entwickelte WPC-Material lässt sich problemlos durch ein herkömmliches Schaumspritzgussverfahren verarbeiten und außer geringfügigen Änderungen an vorhandenen Werkzeugen sind keine weiteren Anpassungen notwendig. Durch den Einsatz des entwickelten Materials wird die Zykluszeit merklich reduziert. Die Verarbeitungstemperatur konnte im Vergleich zum Standard-PC-Blend signifikant verringert werden, was aus ökologischer und wirtschaftlicher Sicht ein enormes Einsparungspotenzial darstellt.

Ein besonderer Dank gilt der Bayerischen Forschungsstiftung, die mit Ihrer Förderung die interdisziplinäre Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft in diesem Projekt ermöglichte.