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Vollelektronisches THz-System für Faserverbundkunststoffe

Bauteile

In diesem Forschungsvorhaben wurde ein vollelektronisches Terahertz-(THz)-System eingesetzt, um Faserverbundbauteile zerstörungsfrei zu Prüfen. Vollelektronische THz-Systeme weisen die Vorteile auf, da sie ohne faser- und laseroptische Komponenten arbeiten und für berührungslose Messungen eingesetzt werden können. Ziel des Forschungsvorhabens war es, das Potential von vollelektronischen THz-Messsystemen für die Prüfung von Faserverbundbauteilen zu evaluieren.

ZfP von Faserverbundbauteilen mittels THz

Im Rahmen dieses Projektes wurden Untersuchungen an unterschiedlichen Materialsystemen vorgenommen. So kamen vorrangig Epoxidharz als Matrix mit Glasfasern zum Einsatz. Untersucht wurden vor allem das Auflösungsvermögen des Messkopfes bei einer Messfrequenz von 0,1 THz sowie die Detektion möglicher Fehlerbilder im Laminataufbau. So konnte beispielsweise gezeigt werden, dass es möglich ist, Materialeinschlüsse verschiedenster Art (Lufteinschlüsse, Metallinserts, Polymere usw.) abhängig von deren Größe zu erkennen. Des Weiteren wurde ein Messsystem realisiert, mit welchem es möglich ist, Freiformflächen wie z. B. Rohre zu prüfen. Somit ist es möglich, auch komplexere Bauteile zerstörungsfrei mittels THz zu Prüfen.

Die IGF-Vorhaben 17277 N der Forschungsvereinigung Fördergemeinschaft für das SKZ wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags gefördert.

Eine Zusammenfassung des Projekts sowie die detaillierten Forschungsergebnisse sind im bestellbaren Forschungsbericht enthalten.