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Wanddickenmessung und Schmelzeüberwachung

Prozessmesstechnik

Die Anwendungspotenziale und die Einsatzreife der Terahertz-Technologie konnten bereits in vielen Untersuchungen dargelegt werden. Jedoch fehlte bislang der letzte Schritt in konkrete industrielle Anwendungen mit entsprechend geeigneten Systemen. Dieser soll nun vollzogen werden.

THz in der kunststoffverarbeitenden Industrie

Hierzu initiierte das SKZ im Jahre 2009 ein industrielles Verbundprojekt im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des BMWi. Vier Partnerunternehmen aus der deutschen Industrie entwickeln gemeinsam in einer interdisziplinären Kooperation mit der Philips-Universität Marburg und dem SKZ ein Terahertz-System, das speziell in der Kunststoffindustrie eingesetzt werden kann. Das SKZ übernimmt hierbei die Koordination des Entwicklungsvorhabens mit einem Volumen von über 1,9 Mio Euro. Das BMWi unterstützt das im Januar 2010 gestartete Projekt im Rahmen des ZIM mit rund 1,1 Mio. Euro.

Im Fokus der Entwicklungsaktivitäten sollen insbesondere die Schichtdickenmessung während der Extrusion liegen. Die Terahertz-Strahlen gelten als Nachfolgetechnologie für Ultraschallmesstechnik. Im Vergleich zum Ultraschall besitzen Terahertz-Wellen eine höhere Eindringtiefe, können ohne Ankopplungsmedium berührungslos arbeiten und eignen sich auch zum Einsatz an geschäumten Materialien. Durch den Einsatz neuer Technologien und Lösungsansätze sollen die Kosten für ein derartiges System signifikant reduziert werden.

Das Projekt VP2012508AB9 wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung des zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

In dem Projekt waren die Firmen iNOEX GmbH, iBA GmbH, Menlo Systems GmbH, Batop GmbH sowie die Philipps-Universität Marburg involviert.