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Mikrowellenverfahren

Mikrowellen sind elektromagnetische Wellen mit Frequenzen von etwa 300 MHz bis einige 10 GHz. Diese können zur zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) an Bauteilen eingesetzt werden. Unterschiedliche Materialien innerhalb eines Bauteils, die auf Fehlstellen wie z. B. Einschlüsse und Poren hindeuten, zeichnen sich durch verschiedene dielektrische Permittivitäten aus. Durch Auswertung der reflektierten oder transmittierten Mikrowellenstrahlung, die in Wechselwirkung mit dem Material getreten ist, kann auf die Eigenschaften der Probe geschlossen werden.

Elektrisch isolierende Materialien wie glasfaserverstärkte Kunststoffe sind für Mikrowellen weitestgehend transparent. Liegen hingegen elektrische Leiter wie kohlefaserverstärkte Kunststoffe oder Metalleinleger vor, so wird die Strahlung reflektiert.

Mikrowellenverfahren arbeiten prinzipiell berührungslos. Aufgrund der großen Wellenlänge werden diese jedoch zur Verbesserung der lateralen Auflösung häufig im Nahfeld betrieben, sodass der Abstand zwischen Prüfkopf und Probekörper möglichst klein gehalten werden muss.