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Warmgasextrusionsschweißen von Fluorkunststoffen

Fluorkunststoffe werden aufgrund ihres hohen Widerstands gegen Chemikalien im Anlagen-, Apparate- und Rohrleitungsbau immer öfter verwendet. Für das schnelle, teilautomatisierte Warmgasextrusionsschweißen (WE) von Fluorkunststoffen ist derzeit allerdings weder ein Gerät auf dem Markt erhältlich, noch gibt es eine Richtlinie (außer für PVDF 2207-4 BB1), die das Schweißen von Fluorkunststoffen mittels WE beschreibt. Ziel des Projekts war daher die Entwicklung eines Gerätes zum Extrusionsschweißen von Tafeln, Anlagen und Rohrleitungen aus Fluorkunststoffen.

WE v FKT 2

Im Rahmen des Projekts wurde ein Warmgasextrusionsschweißgerätes entwickelt sowie optimale Schweißparameter und Kurz- bzw. Langzeitzug-Schweißfaktoren für verschiedene Fluorkunststoffe bestimmt. Die Ergebnisse können als Grundlage zur Aufnahme dieses Verfahrens für Fluorkunststoffe in die DVS-Regelwerke und in die bau- und wasserrechtlichen Zulassungsverfahren herangezogen werden.

Das IGF-Vorhaben KF2012521TL0 der Forschungsvereinigung „Fördergemeinschaft für das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum e. V“ wurde über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. (AiF) im Rahmen des "Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM)" vom Bundes-ministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.