Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seiten und Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr InfosOK

Zerstörungsfreie Vor-Ort-Prüfung von Fügeverbindungen

In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe „Experimentelle Halbleiterphysik“ der Universität Marburg (PUM) führte das Kunststoff-Zentrum (SKZ) ein Forschungsprojekt zur Entwicklung eines portablen Messsystems auf Basis der Terahertz-Zeitbereichstechnik für die zerstörungsfreie Prüfung von geschweißten und geklebten Fügeverbindungen durch.

THz 2

Das Ziel des Projektes bestand darin, ein robustes, schnelles, fasergekoppeltes, transportables und kostengünstiges Messsystem auf Basis von TDS-THz-Technik (TDS – Time-Domain Spectroscopy) für 0°-Reflexionsmessungen zur Kontrolle der Fügenahtqualität von stoffschlüssigen Kunststoffverbindungen zu entwickeln. Mögliche Einsatzbereiche für dieses Messsystem wären bei verschiedenen Anwendungen zur zerstörungsfreien “in-situ“ Prüfung nicht nur die Bauindustrie beim Fügen von z.B. Rohren, Behältern, Fenstern, Dach- und Deponiebahnen, sondern auch die Automobil- und Haushaltsgeräteindustrie, Medizin- sowie Luft- und Raumfahrttechnik. An die Problemstellung wurde mit einer neuen Messmethode herangegangen, die bereits in Vorversuchen mit einem Transmissionsaufbau erste vielversprechende und aussagekräftige Ergebnisse lieferte. Dafür wurde ein komplett neues Reflexionsprüfverfahren entwickelt und dessen Grenzen für Kunststoffschweiß- und Klebeverbindungen festgelegt.

Das IGF-Vorhaben 395 ZN der Forschungsvereinigung „Fördergemeinschaft für das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum e. V“ wurde über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. (AiF) im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Eine Zusammenfassung des Projekts sowie die detaillierten Forschungsergebnisse sind in dem hier bestellbaren Forschungsbericht (FV385) enthalten.