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Einsatzmöglichkeiten der cw-Terahertz-Spektroskopie

Die konventionellen Prüfverfahren zur zerstörungsfreien Qualitätskontrolle von Kunststofffügeverbindungen liefern teilweise unzureichende Ergebnisse oder sind mit hohem wirtschaftlichen Aufwand verbunden.

THz 3

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Grundlegende Untersuchungen der Einsatzmöglichkeiten der cw-Terahertz-Spektroskopie zur zerstörungsfreien Prüfung von Kunststoffprodukten und Leichtbaustrukturen aus faserverstärkten Kunststoffen“ hat das Kunststoff-Zentrum SKZ in Zusammenarbeit mit dem Institut für Hochfrequenztechnik IHF an der Technischen Universität Braunschweig ein neues, innovatives zerstörungsfreies Prüfverfahren für geschweißte und geklebte Kunststoffe entwickelt.

Neben der Charakterisierung von Kunststoffprobekörpern mit kontinuierlichen THz-Wellen wurden auch konventionelle Prüfverfahren (mechanische Prüfungen, thermische Analyse, Mikroskopie, Thermografie, Ultraschall und Computertomografie) zu Vergleichszwecken herangezogen. Die in diesem Forschungsvorhaben neu entwickelte Methode zur zerstörungsfreien Materialprüfung zeichnet sich gegenüber den vorhanden Verfahren durch eine umfassende, zuverlässige und berührungslose Charakterisierung von stoffschlüssigen Kunststoffverbindungen aus. Daraus ergibt sich eine enormes Potential für zukünftige Entwicklungen.

Das Vorhaben wurde über den Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) im Rahmen des Programms "Optische Technologien" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.