Was ist eine EPD?

Die Umwelteigenschaften von Gebäuden werden maßgeblich durch die eingesetzten Bauprodukte und Materialien bestimmt. Daher fordern Gesetzgeber und Bauherren – in öffentlichen oder privaten Ausschreibungen – zunehmend transparente Informationen über die Umweltauswirkungen von Produkten. Auch für Planer und Architekten werden sie damit zu einer notwendigen Grundlage für die Auswahl von Gebäudekomponenten.

Eine Umweltproduktdeklaration (Environmental Product Declaration, EPD) liefert diese benötigten Informationen. Die EPD ist ein international anerkanntes Format, das relevante umweltbezogene Informationen quantifiziert über den Lebensweg eines Produkts oder einer Produktgruppe dokumentiert – übersichtlich, einheitlich und verifiziert. Mit einer EPD kann zudem nachgewiesen werden, dass ein Produkt die Grundanforderungen der Europäischen Bauproduktenverordnung erfüllt.

Den Rahmen für die allgemeine und verbindliche Gültigkeit der EPD setzen folgende Normen:

  • DIN EN ISO 14025 für Umweltdeklarationen vom Typ III
  • ISO 21930 für Umweltdeklarationen von Bauprodukten
  • DIN EN 15804 zur europaweit harmonisierten EPD-Erstellung für Bauprodukte mittels Produktkategorieregeln (Product Category Rules, PCR)


Weitere Informationen zur EPD finden Sie in diesem anschaulichen Film sowie auf der Informationsseite nachhaltigesbauen.de des Bundesbauministeriums.

 

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