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Mehrschichtextrusion flammgeschützter Feuerwehrschläuche

Eine häufige Ursache für Zwischenfälle während eines Feuerwehreinsatzes bei einem Brand ist die Abschneidung des Wasserweges durch Beschädigung des Feuerwehrschlauchs. Die überwiegend im Einsatz befindlichen Schläuche haben bei Kontakt mit brennendem Material oder Glut derzeit nur eine maximale Einsatzzeit von wenigen Sekunden bis zum Bersten des Schlauches. Dadurch kam es in der Vergangenheit immer wieder zu tragischen Unfällen.

Aus diesem Grund haben Albert Ziegler GmbH & Co. KG, Allod Werkstoff GmbH & Co. KG, SKZ – Das Kunststoff-Zentrum und WSF Kunststofftechnik GmbH ein Forschungsprojekt mit dem Ziel durchgeführt, neuartige flammresistente Feuerwehrdruckschläuchen zu entwickeln.

Das Forschungsteam entschied sich dafür, ein TPE einzusetzen, das mit einem intumeszierenden Flammschutz-System ausgerüstet wurde. Das Brennverhalten wurde in Anlehnung an DIN 14811 geprüft. In dieser Prüfanordnung hielten die flammgeschützten Schläuche einer Beflammungsdauer von beinahe 10 min stand. Derzeit eingesetzte Schläuche platzen in der Regel bereits nach einer Beflammungsdauer von deutlich unter 30 sec. Andere Prüfungen wie Abriebfestigkeit und mechanische Eigenschaften nach DIN 14811 wurden ebenfalls bestanden.

Das Forschungsprojekt wurde vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über die AiF im Rahmen des Förderprogramms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.