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THz-Optiken

Die THz-Systeme finden ihre Anwendungspotenziale in der Qualitätskontrolle Kommunikationstechnik, Sicherheitstechnik, Biotechnologie oder Astronomie. In Zusammenarbeit mit der AG Experimentelle Halbleiterphysik der Universität Marburg wurden neuartige, kunststoffbasierte Linsen für die THz-Systeme sowie deren Herstellungsverfahren entwickelt. Ein großer Brechungsindex der Linsen wurde durch die Zugabe von bis zu 75 Gew.-% mineralischer Füllstoffe erreicht.

Im Laufe des Projektes kristallisierten sich drei Materialsysteme auf PP-Basis heraus, aus denen im Anschluss Best-Form Freistrahl-Linse, f-Theta-Linse, Fresnel-Linse sowie asphärische und hyperhemisphärische Substratlinsen hergestellt wurden. Zur Herstellung der Linsen wurde das für Glaslinsen bekannte Pressprägeverfahren erstmalig auf den Bereich polymerer Compounds übertragen. Insgesamt zeigte sich bei allen hergestellten Linsen eine sehr gute Oberflächenqualität. Durch ihren hochbrechenden Charakter sind diese neu entwickelten Komponenten konventionellen Linsen in puncto Abbildungsqualität und Funktionalität deutlich überlegen.

Das IGF-Vorhaben 345 ZN der Forschungsvereinigung FSKZ wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung.

Die detaillierten Ergebnisse sind in dem hier bestellbaren Forschungsbericht enthalten.