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Direktextrusion

Was wird mit Direktextrusion erreicht? Eine höhere Qualität des Endproduktes durch die geringere thermische Belastung, geringe Herstellkosten durch eine verbesserte Technologie sowie eine erhöhte Flexibilität bei der Produktion.

Für eine hohe Produktqualität ist eine sehr gute Verteilung der Holzpartikel in der Matrix zwingend erforderlich. Daher wurden einerseits klassische Compoundiermaschinen verschiedener Bauart in Kombination mit einer Schmelzepumpe zur Direktextrusion von Wood Polymer Composites (WPC) eingesetzt. Andererseits wurde ein gegenlaufender Doppelschneckenextruder verwendet. Neben der Anpassung des Schneckendesigns wurde der Einsatz von statischen Mischern untersucht. Bei beiden Varianten zur Direktextrusion konnte mit überschaubaren Investitionskosten eine gute Produktqualität erreicht werden.

Im Rahmen der Rezepturentwicklung wurden Polymer, Holzfasern und Additive in Art und Mengenanteil variiert, um die optimale Zusammensetzung zu ermitteln. Außerdem wurden unterschiedliche Beschichtungsmaterialien und –verfahren mit Folien, Lacksystemen sowie Pulverlacken untersucht, die eine akzeptable Lebensdauer im Außeneinsatz und ein dekoratives Aussehen ermöglichen.

Die Forschungsvorhaben 14181 BG und 16215 N wurden über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsförderung und –entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung.

Die detaillierten Ergebnisse sind in den hier bestellbaren Forschungsberichten enthalten.