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WindRepAir – Reparaturmethoden für Windkraftrotorblätter

Die Windkraftindustrie steht mit der wirtschaftlichen Nutzung von Offshore-Windparks und immer größeren, leistungsfähigeren Anlagen Onshore einerseits vor wirtschaftlichen Zwängen zur Minimierung der Instandhaltungskosten und andererseits vor der technischen Herausforderung, die große Blattlängen von aktuell 90 m darstellen.

Die Reparatur der Faserverbundstrukturen an Rotorblättern beruht weitgehend auf Erfahrungswerten der beteiligten Firmen und Gutachter. Aus Kostengründen werden jedoch immer mehr Strukturreparaturen am montierten Rotorblatt durchgeführt. Die Umweltbedingungen, die bei diesen Reparaturen z.T. herrschen, werden von den wenigen, geläufigen Reparaturrichtlinien nicht abgedeckt. Hier klaffen Praxis und Theorie weit auseinander.

Ziel des Projektes ist es, die derzeit angewandten Reparaturtechniken am Beispiel von Blattkantensegmenten zu evaluieren und werkstoffmechanisch auf ihre Leistungsfähigkeit hin zu untersuchen. Zusätzlich wird der Einfluss der am montierten Blatt herrschenden Umweltfaktoren auf die Reparaturqualität einbezogen.

Das Projekt wird als IGF-Vorhaben 17653 BG der Forschungsvereinigung FSKZ e.V. über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung  und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert und gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS durchgeführt.