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Interdisziplinäres Forschungsnetzwerk im Bereich biobasierter Polymerwerkstoffe

BioFoN Header

Nach aktuellen Prognosen ist ein Anstieg des Marktanteils von Biopolymeren am globalen Kunststoffmarkt auf ca 10 % innerhalb der nächsten 5 Jahre zu erwarten. Der Trend zu biobasierten und biologisch abbaubaren Kunststoffen ergibt sich vor allem aus der weltweiten Abfallproblematik und steigenden Umweltauflagen für die Industrie.

Derzeit beschäftigen sich Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland aus unterschiedlichsten Fachbereichen mit der Entwicklung neuer Materialien und Verfahren im Bereich der Biokunststoffe. Jedoch gibt es nur einen mäßigen Informationsaustausch zwischen solchen Einrichtungen. Im Wesentlichen existieren folgende Hindernisse für einen Fachübergreifenden Informationsaustausch:

  • Kaum breite interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Forschung
    (Werkstofftechnik, Maschinenbau, Chemie, Physik, Medizintechnik etc.)
  • Keine Gesamtübersicht zu Forschungsschwerpunkten von Forschungseinrichtungen in Deutschland im Bereich Polymerwerkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen in technischen Anwendungen (keine entsprechende „Landkarte“)
  • Bisher ungenügende Vernetzung der Forschungseinrichtungen und Industrie aufgrund der Wettbewerbsproblematik

Mit dem Projekt BioFoN sollen wirksame Methoden und Strukturen entwickelt und etabliert werden, die zur Förderung der synergetischen Interaktion in der Wertschöpfungskette aus Wissenschaft und Wirtschaft (einheimischer Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen) durch konkrete Entwicklungsprojekte mit einem ausgeprägten interdisziplinären Charakter dienen. Folgende Methoden zur Umsetzung der gestellten Projektziele sind geplant:

  • Entwicklung und Etablierung eines Internetportals mit den zeitgemäßen Kommunikationsfunktionen (siehe demnächst unter www.biofon.net)
  • Aufbau einer interaktiven „Kompetenz-Landkarte“ für den Bereich „Polymerwerkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen“ mit Darstellung der Netzwerkmitglieder
  • Etablierung eines Beirats aus Vertretern der Wissenschaft und Wirtschaft als Multiplikator für die interdisziplinären Themen
  • Durchführung von Expertenforen
  • Initiierung von zielorientierten Forschungsallianzen
  • Identifikation aussichtsreicher Themen und Durchführung von Umsetzungsprojekten mit Industrieinteressenten

Das Forschungsvorhaben (Förderkennzeichen 22010518) wird über die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) und durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert.

Kooperationspartner sind die TU Chemnitz und die ICONOMIC Werbeagentur GmbH.

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