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SLA: Stereolithografie

Die SLA-Technolgie (Stereolithografie) gehört zu den additiven Verfahren bei dem ein spezielles unter UV-Licht aushärtendes Harz (Photopolymer) verwendet wird.

Das Harz befindet sich in einem lichtdurchlässigen Tank. Die Bauplattform taucht von oben in den mit Harz gefüllten Tank und bestimmt so die Z-Höhe des Druckes. Anschließend wird die Bauplattform von einem UV-Laser punktuell abgefahren und das Harz vernetzt. Die Bauplattform fährt anschließend ein Stück nach oben, sodass flüssiges Harz für die nächste Schicht nachfließen kann. Nun fährt die Plattform wieder so weit nach unten bis die gewünschte Z-Höhe erreicht ist und belichtet die neue Schicht. So entsteht Schicht für Schicht ein vollständiges Modell. Nach Fertigstellung des Druckes werden etwaige Stützstrukturen entfernt und das überschüssige Harz in einem Isopropanol Bad entfernt. Zum Schluss muss das Modell für eine vollständige und dauerhafte Vernetzung in einer Belichtungskammer nachbelichtet werden.

Prinzip SLA Belichtung von unten

Abbildung 1:  Schematischer Aufbau beim SLA-Verfahren

Nachteile SLA:

  • Genauigkeit und Druckgröße abhängig von der Auflösung des Lasers
  • Hoher Materialpreis für Photopolymere
  • Nur einfarbige Drucke aus einem Material möglich
  • Nicht alle Strukturen ohne Stützstruktur möglich, diese muss nachträglich entfernt und die Oberfläche behandelt werden
  • Im Gegensatz zum Digital Light Processing wird nicht die gesamte Schicht auf einmal belichtet, sondern mit einem Laser punktuell ausgehärtet. Dadurch dauert der Druck bei gleichem Bauteil um ein vielfaches länger.

Vorteile SLA:

  • Drucke mit hoher, detailgetreuer Auflösung 
  • Komplexe Strukturen möglich
  • Transparente Bauteile möglich
  • Durch punktuellen Laser keine rechteckigen Voxel wie beim DLP, somit sind auch glatte Kanten möglich sowie keine Abstufungen in der Vertikalen sichtbar